Sehnde begeht den Veteranentag 2026

Mit einem kleinen Empfang vor dem Rathaus und einer Rede des Sehnder Bürgermeisters Olaf Kruse hat Sehnde den zweiten Nationalen Veteranentag der Bundesrepublik am 15. Juni gefeiert. Rund 30 Personen, darunter zahlreiche Veteranen, haben sich an der „Gelben Schleife“ am Rathauseingang versammelt, um den ehemaligen und heutigen Soldaten der Bundesrepublik ihren Dank für den geleisteten Dienst zu Ausdruck zu bringen.
Der Veteranentag ist vor zwei Jahren eingeführt worden und wurde 2025 zum ersten Mal gefeiert. Jeder Soldat, ob aktiv oder ehemalig, der ehrenhaft aus der Bundeswehr entlassen wurde, zählt zu diesen Veteranen.
In seiner Rede betonte der Bürgermeister: „Wir stehen heute hier am Rathaus zusammen, um erneut ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und Erinnerung zu setzen. Bereits im vergangenen Jahr wurde anlässlich des ersten Nationalen Veteranentages hier am Rathaus eine Gelbe Schleife angebracht. Sie erinnert seitdem dauerhaft und sichtbar daran, dass die Stadt Sehnde hinter ihren Veteranen und Veteraninnen und den aktiven Soldaten und Soldatinnen steht.“
Die Gelbe Schleife
Ihr Symbol der Gelben Schleife ist der äußerliche Ausdruck dieser Verbundenheit – nicht nur national, sondern auch international, wo es den Veteranentag oder ein Äquivalent schon seit vielen Jahren gibt. Gerade auch in Zeiten zunehmender internationaler Spannungen, dem Krieg in der Ukraine, im Iran, auf dem afrikanischen Kontinent und der zunehmenden Konfrontation an Europas Ostgrenzen bekennt man sich so zur Parlamentsarmee, der Bundeswehr – der ersten demokratischen Armee auf deutschem Boden.
Der Nationale Veteranentag erinnert auch daran, dass Frieden, Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeiten sind. Sie beruhen auf Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – oftmals unter schwierigen Bedingungen, fern der Heimat und nicht selten unter persönlichem Risiko.
„Die Bundeswehr steht dabei vor großen Aufgaben“, erinnerte der Bürgermeister. „Sie muss unser Land und unsere Bündnispartner verteidigen können. Sie leistet Beiträge innerhalb der NATO, beteiligt sich an internationaler Zusammenarbeit und hilft auch im Inneren – etwa bei Katastrophenlagen oder in außergewöhnlichen Krisensituationen.“
Er verwies auch darauf, dass in den Zeiten zunehmender Spannungen etwas wiederkommt, was viele junge Staatsbürger gar nicht mehr kennengelernt haben: Militärkolonnen verschiedener verbündeter Nationen auf den deutschen Straßen. „Soldaten sind damit nicht nur Teil unserer Gesellschaft, sondern sie gehören in deren Mitte.“, betonte er und schloss: „Liebe Veteraninnen und Veteranen, im Namen der Stadt Sehnde danke ich Ihnen herzlich für Ihren Dienst, Ihren Einsatz und Ihr Engagement. Wir würdigen Ihre Leistungen für Frieden, Freiheit und Demokratie. Ihr Einsatz verdient Anerkennung, Respekt und unsere dauerhafte Unterstützung. Lassen Sie uns gemeinsam dafür eintreten, dass Frieden, Freiheit und Menschlichkeit auch in Zukunft Bestand haben.“
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