Regions-Roadshow zu Gast in Sehnde: bunte Palette von Angeboten

Mit ihrer Roadshow war die Region Hannover am Sonntag, 07.06.2026, zu Gast in Sehnde und feierte ihr 25-jähriges Bestehen von 11 bis 18 Uhr auf dem Marktplatz der Stadt. Die hatte dem Angebot der Region noch drei eigene hinzugefügt. Bei bedecktem Wetter nutzten zahlreiche Sehnder und Gäste von außerhalb das Angebot und auch viele Kinder erfreuten sich an dem Mitmachständen. Zu Besuch waren auch die Ahltener Landtagsabgeordnete Heike Köhler, die stellvertretende Regionspräsidentin Petra Rudszuck, der Sehnder Regionsabgeordnete Wolfgang Toboldt und der Sehnder Bürgermeister Olaf Kruse. Auch der CDU Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten, Oliver Junk, kam im Laufe des Nachmittags zu Besuch.
Von 11 bis 18 Uhr herrschte buntes Treiben auf dem sonntags sonst eher beschaulichen Zentralplatz der Stadt. „Ich bin mit dem Zuspruch und der Resonanz heute zufrieden, wenn man das Wetter bedenkt und die Veranstaltungen im umliegenden Bereich“, sagte Bürgermeister Kruse. Kandidat Oliver Junk hatte die Roadshow zwar schon in Lehrte beim Stadtfest besucht, sagte aber, man könne die Besucherzahl nicht miteinander vergleichen, da die Sehnder ja gezielt zu diesem Angebot gekommen seien.
Die Region Hannover entsteht
Die Region Hannover informierte über ihr Entstehen, wobei die Besucher viel über Geschichte, aber auch Aufgaben des geographischen und politisch einmaligen Zusammenschlusses in der Republik von 21 Städten und Gemeinden erfuhren. Der war 2001 auf Initiative von Professor Dr. Axel Priebs (Landratsamt), Valentin Schmidt vom GvH und dem Oberbürgermeister von Hannover, Herbert Schmalstieg angestoßen worden. Gelenkt wird die Region heute durch die Regionsversammlung, die ebenfalls mit ihren ganzen Ausschüssen in Hannover tagt, und die ebenso von den Bürgern gewählt wird wie der Regionspräsident als Verwaltungschef.
2001 nahm die Region ihre Arbeit auf und ist jetzt mit ihrem Zentralgebäude an der Hildesheimer Straße nahe Aegi beheimatet. Zahlreiche ausgelagerten Abteilungen zeigen zudem die umfangreichen Aufgaben, die für den Bürger übernommen werden – vom Gesundheitsamt bis zur Führerscheinstelle. Über regionseigene Firmen, wie üstra und Aha, kommt der Bürger regelmäßig mit der Region praktisch in Berührung. Auch bei der Versorgung greift die Regionsverwaltung in das Leben der Bürger aktiv ein und nimmt Einfluss mit dem überarbeitungsbedürftigem Versorgungskonzept, wer was wo kaufen kann oder muss – Stichwort Grund- und Mittelversorgungszentrum.
Der inzwischen stark genutzte Sprinti ist dabei eines der Angebote, die nur in der Region verfügbar sind, die oft zu Unrecht als „Umland“ bezeichnet wird – quasi als Anhang der gleichnamigen Landeshauptstadt, die aber nur eine Stadt unter den regionszugehörigen Kommunen ist.
Die Stempelrallye

Mit an den Ständen der Region Hannover waren über den Platz verteilt sieben Mitmachspiele, für die die Spieler jeweils einen Stempel in ein Stempelheft bekamen. „Ist das Heft vollständig abgestempelt, wird das Glückslos mit Namen und E-Mailadresse abgegeben und wartet auf die Auslosung“, erläutert Frauke Bittner von der Pressestelle der Region. „Die Preisübergabe erfolgt am Entdeckertag der Region Hannover, dem 6. September.“ Zu gewinnen gibt es einen Geschenkkorb mit tollen Dingen und regionalen Spezialitäten aus den 21 Kommunen – Sehnder Honig ist auch dabei.
Aufgaben und Angebote
Für das Stempelheft besuchten die Mitspieler unter anderem den Stand des Gesundheitsamtes, wo sie die Herz-Druck-Massage ausführen mussten – und einen „Virus“ basteln konnten. Am Stand der Abteilung Krisenmanagement mussten die Spieler aus 23 Karten die 14 mit den Dingen herausfinden, die in einen Notfallvorrat gehören. Am Info-Stand von aha wurde die richtige Mülltrennung geübt und am Stand der Mobilität wurde eine Strecke geradelt, um möglichst schnell von A nach B zu kommen.
Über den Kilmaschutz informierte nicht nur die Region, sie wurde dabei vom Stand der Stadt Sehnde unterstützt. So gab die Klimaschutzagentur der Region zahlreiche Hilfen und Hinweise an die älteren Besucher, die sich vornehmlich über die energetischen Möglichkeiten bei neuen Heizungen und Dämmungen informierten – auch als Mieter. Am Stand der Stadt Sehnde gab es als Ergänzung dazu die Angebote von Sehnde für solche Hilfen – und auch das Angebot, Lastenbikes oder E-Roller kostenlos zu leihen.

Auf dem Marktplatz präsentierte sich zudem der Waldhof Barsinghausen, der unter anderem Jugendhilfe – auch ambulant – anbietet, Inobhutnahmen aufnimmt und die 2. Chance betreibt – so auch in Sehnde. Hier konnten Kinder basteln, während sich die Eltern die Einrichtung von Patrick Buchmann und Ramona Höppner verstellen ließen.
Nebenan hatte schließlich der Stand des Heimatvereins „Unser Dorf Ilten“ aus Sehnde aufgebaut und stellte dort seine Arbeit vor, ebenso wie die Einrichtung PuR (Prophylaxe- und Rehabilitationssport für Sehnde) vorm Rathaus, die von Rückenschulung bis zur Sturzprophylaxe reine breite Palette an sportlichen Hilfen anbietet.
Sicher haben die Besucher in Sehnde viele neue Einblicke in die Arbeit und Angebote der Region Hannover für ihre Bürger bekommen und hatten mit den Kindern einen bunten Besuch, gemixt aus Informationen und Spielen. Vielleicht, so ist zu vermuten, gab es ja dann noch zum Abschluss ein Eis bei Olivotti auf dem Marktplatz – wenn man schon mal da war…
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