Sehnder Grüne besuchen DRK-Rettungswache in Sehnde

Sehnder Grüne besuchen DRK-Rettungswache in Sehnde
Start zu einem regen Austausch über den Rettungsdienst: Olga Wiebe (Rettungsdienstbezirksleiterin), Robert Fest (Teamleiter), Claas-Tido Gellermann, Jan Pfalzer und Sandy Steve Choitz (v.li.) - Foto: Privat
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Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat die Außenstelle der DRK-Rettungswache Laatzen in Sehnde besucht, um sich über die aktuelle Situation im Rettungsdienst und die Aufgaben der Notfallversorgung vor Ort zu informieren. Empfangen wurden die Teilnehmer von Rettungsdienstbezirksleiterin Olga Wiebe und Teamleiter Robert Fest.

In einem ausführlichen Austausch erhielten die Besucher Einblicke in die tägliche Arbeit des Rettungsdienstes sowie in die Organisation der Sehnder Rettungswache. Die DRK-Rettungswache Laatzen beschäftigt insgesamt rund 80 Mitarbeiter, davon 17 in der Außenstelle in Sehnde. Von 7 bis 19 Uhr stehen dort zwei Rettungswagen zur Verfügung, anschließend bleibt ein Fahrzeug abrufbereit. Die Besatzungen bestehen jeweils aus einem Notfallsanitäter sowie einem Rettungssanitäter.

Schwierigkeiten beim Personal

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen unter anderem der Fachkräftemangel im Rettungsdienst, die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter, die Einhaltung von Ausrückzeiten, die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren sowie die langfristige Sicherung des Standortes über das Jahr 2029 hinaus.

Einblick in die Arbeit gab es auch gleich mit einem Alarm für einen Rettungswagen – Foto: Privat

Zudem wurden die ärztliche Grundversorgung im ländlichen Raum und die Bedeutung des Rettungsdienstes als Teil der kritischen Infrastruktur thematisiert. Besonderes Interesse weckte die Information, dass die Qualifikation zum Rettungssanitäter bereits innerhalb von weniger als sechs Monaten erworben werden kann. Trotzdem ist angesichts des steigenden Personalbedarfs die Nachwuchsgewinnung eine wichtige Zukunftsaufgabe.

Einblick in die Praxis

Wie unmittelbar die Arbeit des Rettungsdienstes ist, zeigte sich während des Besuchs: Kurz nach dem Eintreffen der Gruppe wurde eine Rettungswagenbesatzung zu einem Einsatz alarmiert und rückte aus.

„Der Rettungsdienst ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge. Der Besuch hat deutlich gemacht, mit welchem Engagement die Mitarbeitenden täglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sorgen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Politik und Gesellschaft die Rahmenbedingungen schaffen müssen, damit eine leistungsfähige Notfallversorgung auch künftig gewährleistet werden kann“, erklärte der Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat Sandy Steve Choitz.

Die Delegation bedankte sich bei Olga Wiebe, Robert Fest und dem gesamten Team für die offenen Gespräche und die interessanten Einblicke in ihre wichtige Arbeit.

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