Verkehrsunfall mit drei Sattelzügen auf der A 2: Lehrter Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst

Freitagabend, 05.06.2026, um 19.07 Uhr, sind die Ortsfeuerwehren Lehrte, Hämelerwald und Ahlten von der Regionsleitstelle zu einem Verkehrsunfall auf die A 2 in Fahrtrichtung Berlin alarmiert worden. Die Einsatzstelle befand sich kurz vor der Anschlussstelle Hämelerwald innerhalb eines Baustellenbereiches. Gemeldet worden war ein Zusammenstoß von drei Lastkraftwagen. Aufgrund der zunächst unklaren Lage musste von mehreren Verletzten sowie möglicherweise eingeklemmten Personen ausgegangen werden.
Anfahrt nicht problemlos
Bereits die Anfahrt stellte die Einsatzkräfte vor besondere Aufgaben. Durch die bestehende Baustellenführung war die Bildung einer Rettungsgasse auf der Baustellenpassage nicht möglich, sodass die Feuerwehr kurzfristig alternative Zufahrtswege einrichten musste. Um dem Rettungsdienst das Erreichen der Unfallstelle zu ermöglichen, demontierten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Ahlten Teile der Baustellenabsicherung und schuf so eine Durchfahrt für einen Rettungswagen.
„Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle ergab die erste Lageerkundung, dass drei Sattelzüge auf dem rechten Fahrstreifen miteinander kollidiert waren, jedoch war niemand eingeklemmt“, so Feuerwehrpressesprecher Benjamin Rüger. „Die Fahrerin des vordersten Lastkraftwagens blieb unverletzt. Der Fahrer des zweiten Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen. Der Fahrer des zuletzt aufgefahrenen Sattelzuges wurde mittelschwer verletzt.“
Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der patientengerechten Befreiung des verletzten Fahrers aus dem Führerhaus. Nach Übergabe an den Rettungsdienst wurde der Fahrer mit einem RTW in ein Krankenhaus gebracht. An den drei Lastkraftwagen entstand ein erheblicher Sachschaden. Nachdem alle weiteren Einsatzmaßnahmen abgeschlossen waren, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Lehrte, Hämelerwald und Ahlten mit insgesamt 32 Einsatzkräften. Ebenfalls vor Ort waren der Stadtbrandmeister, der stellvertretende Stadtbrandmeister, der Rettungsdienst, ein Notarzt, der Rettungshubschrauber „Christoph 4“ sowie die Polizei.
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