Schwerer Verkehrsunfall fordert zwei Todesopfer auf der A 2

Schwerer Verkehrsunfall fordert zwei Todesopfer auf der A 2
Bei Eintreffen der Rettungskräfte waren die beiden Insassen des Lastzuges bereits verstorben - Foto: JPH/Archiv
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Bei einer frontalen Kollision eines Lastzuges mit einem Brückenpfeiler einer Fußgängerbrücke über der A 2 sind am frühen Dienstagmorgen, 26.05.2026, die beiden LKW-Insassen tödlich verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen der Fahrt und des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes in Hannover ist ein 53-Jähriger gegen 4.45 Uhr mit seinem Mercedes-Benz Actros samt Tandemanhänger den Hauptfahrstreifen der A 2 in Richtung Dortmund gefahren. Kurz hinter der Anschlussstelle Hannover-Bothfeld kam das Gespann aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen das Fundament einer Fußgängerbrücke. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass der 28-jährige Beifahrer durch das Führerhaus und die Frontscheibe auf eine angrenzende Grünfläche geschleudert wurde.

Die ersten am Unfallort eintreffenden Rettungskräfte und der Notarzt konnten bei beiden Männern nur noch den Tod feststellen. Sie erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der 53-jährige Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt. Als die Feuerwehr Hannover an der Unfallstelle eintraf, musste sie den verstorbenen Fahrer aus dem zertrümmerten Fahrerhaus mit technischem Gerät bergen.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme war die Fahrbahn in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt. Der Verkehr floss später einspurig über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort. Zur Schadenshöhe sowie zur Unfallursache liegen noch keine Angaben vor, die Ermittlungen der Polizei dazu laufen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum Fahrverhalten des Lastwagen im Vorfeld geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst in Hannover unter der Telefonnummer 0511/109-1888 zu melden.

Link zum Bericht von SAT 1 Regional

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