Einrichtung von Betriebskitaplätzen für die Stadtverwaltung, Sehnder Betriebe und Unternehmen

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In der Kita Salzburg entsteht eine Betriebskita mit möglichen 50 Plätzen - nach erfolgreichem Versuchsbetrieb - Foto: JPH
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Mit der Eröffnung der sechsgruppigen Kindertagesstätte Donauallee in Trägerschaft der Johanniter Unfallhilfe mit zusätzlichen 92 Kindergartenplätzen und 30 Krippenplätzen, steigt die Versorgungsquote in den östlichen Ortsteilen der Stadt Sehnde mit Rethmar, Evern, Haimar und Dolgen  auf 144 Prozent und nach den derzeitigen Zahlen für das kommenden Kitajahr 2026/2027 wird sie bei 152 Prozent liegen.

„Diese sehr gute Versorgungssituation bietet der Stadt Sehnde die Möglichkeit, den Bereich der städtischen Kindertagesstätten um eine weitere Komponente zu ergänzen und ein neues und zusätzliches Betreuungsangebot zu schaffen“, so Katharina Strauß, Fachdienstleitung Kindertagesstätten und Jugendarbeit der Stadt Sehnde.

Neues Angebot in Sehnde

Deshalb hat der Rat der Stadt Sehnde dem Verwaltungsvorschlag zugestimmt, in der städtischen Kindertagesstätte Rethmar zukünftig ab dem kommenden Kitajahr 2026/2027 Betriebskitaplätze anzubieten. Dabei handelt es sich um Betriebskitaplätze einerseits für die eigenen Mitarbeiter der Stadt Sehnde, die nicht in Sehnde wohnen, und andererseits genauso für die Mitarbeiter von in Sehnde ansässigen Unternehmen und Firmen.

Für die Mitarbeiter der Stadt Sehnde, die nicht in Sehnde wohnen, trägt die Stadt Sehnde die jeweiligen Betriebskosten oder rechnet diesen über den interkommunalen Kostenausgleich mit der jeweiligen Wohnortkommunen ab.

Die Kosten für einen solchen Betriebskitaplatz betragen je nach Betreuungszeit zwischen 574,10 Euro und 1.148,20 Euro. Diese sind von den jeweiligen Unternehmen zu tragen. Bei Verrechnung eines möglichen Betriebskostenzuschusses über die Interkommunale Vereinbarung für Betriebskitas von der jeweiligen Wohnortkommune würde dieser mit den genannten Kosten verrechnet werden und es bliebe ein Restbetrag in Höhe von 324,10 Euro beziehungsweise 898,20 Euro.

Kita Salzburg bleibt zunächst

Die Kita Salzburg verfügt über zwei Kindergartengruppe mit jeweils 25 Plätzen und einer Betreuungszeit bis 13 und 15 Uhr. Darüber hinaus wird ein Frühdienst ab 7 Uhr angeboten. Zum Start des neuen Kitajahres soll die 13 Uhr Betreuungsgruppe in eine so genannte altersübergreifende Gruppe mit reduzierter Platzzahl umgewandelt werden, damit bereits Kinder ab dem zweiten Lebensjahr (Krippenkinder) in die Kindertagesstätte aufgenommen werden können und das Angebot der Betriebskitaplätze ein Stück weit attraktiver ist. Eine bestehende Kita-Gruppe läuft zunächst weiter, um die dortigen Kinder vor Schulanfang nicht noch in neue Gruppen bringen zu müssen.

Modellprojekt mit Auswertung

Die Einrichtung der Betriebskita stellt ein Modellprojekt dar, das zum kommenden Kitajahr in eine erste Erprobung startet. Die Verwaltung wird kontinuierlich die Resonanz sowohl von städtischen Mitarbeitern als auch von Sehnder Unternehmen und Firmen im Laufe der Erprobungsphase prüfen, evaluieren und darüber im Fachausschuss Kindertagesstätten und Jugend berichten. Sollte das Angebot nicht oder nur sehr gering angenommen werden, sodass eine Auslastung der Kita Rethmar als Betriebskita nicht gegeben ist – bei weniger als 75 Prozent -, wird die Nachnutzung der Kindertagesstätte Rehmar neu beraten werden.

Bei erfolgreicher Erprobung des Modellprojekts ist langfristig die Umwandlung aller Betreuungsplätze in Betriebskitaplätze geplant. Derzeit stehen zum kommenden Kitajahr 10 bis 15 Betriebskitaplätze zur Verfügung. In diesem Zusammenhang können dann auch feste Platzkontingente den Sehnder Firmen angeboten und von ihnen gebucht werden.

Angebot für Mitarbeitergewinnung

Für die Betriebe stellt das Angebot, den Mitarbeitern Betriebskitaplätze anbieten zu können ohne dafür eine eigene Kita oder Betreuungsplätze schaffen und vorhalten zu müssen, einen echten Mehrwert für die Attraktivität als Arbeitgeber am Standort Sehnde dar.

Ähnlich bewertet auch die Verwaltung diesen Punkt für die Stadt Sehnde. Auch hier wird es als ein Gewinn gesehen, in Stellenausschreibungen und Vorstellungsgesprächen mit Betriebskitaplätze werben zu können. Dies kann im Wettbewerb um Mitarbeitende einen Vorteil bedeuten.

Beim Unternehmensfrühstück wurde dieses neue Angebot schon vorgestellt und die ersten konkreten Platzzahlen wurden auch gleich angefragt.

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