Jugend trainiert für Olympia: Handball-Turnier in Sehnde – Favoriten gesiegt

Zur 2026er Aktion „Jugend trainiert für Olympia“ trafen sich die qualifizierten Handballer der Schulen zum Landesentscheid von Niedersachsen in Sehnde im Sportzentrum an der Chausseestraße – bereits zum zweiten Mal. Ausrichter war der HVNB zusammen mit der KGS Sehnde.
Vier Turniere in zwei Altersklassen
Insgesamt vier Turniere wurden in den zwei Hallen ausgetragen: zwei Jungen- und zwei Mädchenstaffeln mit den Spielklassen U 14 und U 16. Die Teams, die hier antraten, hatten bereits die Bezirksqualifikation geschafft und wollten am Ende des Tages zu den Bundesmeisterschaften nach Berlin reisen dürfen. Schaffen konnte es nur jeweils ein Team in jeder Altersklasse.
„Leider sind wir am Ende in der Bezirksqualifikation mit unserer jungen Mannschaft noch ausgeschieden“, sagte der Fachleiter Sport der KGS, Rüdiger Streilein. „Aber das Team hat durchaus Chancen im kommenden Jahr, da es neu formiert wurde und zusammenbleibt.“ Dieses Jahr waren die Favoriten bei den Jungen U 16 das Humboldt-Gymnasium Bad Nenndorf und das Gymnasium Hemmingen.
Ideale Spielbedingungen in Sehnde
Die Anfrage des HVNB für eine erneute Nutzung der Sehnder Halle war bereits im Vorjahr gestellt worden, nachdem man die ausgezeichneten Möglichkeiten 2025 erstmals erlebt hatte. „Wir haben wieder gerne unterstützt“, sagt Streilein, der bei der Vorbereitung von Jens Spahn und Tobi Falk als handballaffine Personen unterstützt wurde. „Die Beiden haben die Kontakte im Handballbereich.“
Organisation KGS
Die zwei Schiedsrichter wurden von HVNB gestellt und waren Profis auf der Platte. Die Logistik stellte einmal mehr das Schülercafé bereit und die Organisation inklusive des Sanitätsdienstes rund um die Spiele lag in der Hand der KGS. Auch das Publikum kam aus der Sehnder Schule – sofern es der Unterricht zuließ.
„Gewinner sind alle Spieler am Ende, egal, ob sie nach Berlin fahren oder nicht“, sagte Christian Tom von HVNB und Landesschulamt. Er betreut alle Turniere in Niedersachsen und Bremen bis zur Bundesebene in Berlin im Auftrag des Landesschulamtes, das auch die Kosten der Veranstaltung trägt. „Denn alle Spieler bekommen am Ende eine Urkunde und einen Ball.“ Auch die Spielbälle kamen vom Verband und verbleiben nach Turnierende bei der KGS.
Am Ende hatten sich vier Mannschaften durchgesetzt und dürfen sich auf ihre Fahrt nach Berlin freuen. Hier werden sie zunächst in der Landesvertretung Niedersachsen empfangenen, um dann ihre Qualität im Wettkampf mit den anderen Bundesländern unter Beweis zu stellen.
Die Endstände
Mannschaften Jungen
U 16
- Gymnasium Bad Nenndorf (6:0 Punkte)
- Gymnasium Corvinianum Northeim (4:2)
- Domgymnasium Verden (2:4)
- Gymnasium Bad Zwischenahn (0:6)
U 14
- Carl-Friedrich-Gauss-Schule Hemmingen (6:0)
- Gymnasium Corvinianum Northeim (4:2)
- Gymnasium Buxtehude Süd (2:4)
- Gymnasium Lohne (0:6)
Mannschaften Mädchen
U 16
- Marianum Meppen (6:0)
- Gymnasium Am Bötschenweg Helmstedt (4:2)
- Waldschule Schwanewede (2:4)
- Humboldtschule Hannover (0:6)
U 14
- Waldschule Schwanewede (5:1)
- Evangelisches Gymnasium Nordhorn (4:2)
- Gymnasium Corvinianum Nordheim (2:4)
- IGS Garbsen (1:5)
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