Sehnde bekommt eigene S-Bahn-Expresslinie – Bürgermeister: „S-Bahn im 15-Minuten-Takt“

Sehnde bekommt eigene S-Bahn-Expresslinie – Bürgermeister: „S-Bahn im 15-Minuten-Takt“
Mit der neuen S 3a im schnellen Design soll die Fahrt nach Hannover nur noch 007 Minuten dauern und ohne Halt erfolgen - Foto: JPH
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Große Neuigkeiten aus dem Rathaus: Bürgermeister Olaf Kruse hat heute Morgen, 01. April 2026, im Rahmen eines Gesprächs mit der Presse überraschend den Ausbau des S-Bahn-Anschlusses in Sehnde angekündigt – und das in einer Dimension, die selbst Pendler aus der Region staunen lässt.

Demnach soll Sehnde künftig eine eigene Expresslinie bekommen: die neue „S3a Sehnde-Direkt“, die im 15-Minuten-Takt zwischen Sehnde und Hannover Hauptbahnhof – ganz ohne Zwischenhalte – verkehren soll. Die Fahrzeit soll dabei auf rekordverdächtige 007 Minuten reduziert werden.

Lange Vorbereitungen

„Wir haben lange an einer Lösung gearbeitet, um Sehnde noch attraktiver für Pendler zu machen“, erklärte der Bürgermeister. „Die hierzu mit Verantwortlichen der Regionsverwaltung und der Bahn über einen längeren Zeitraum geführten Gespräche waren konstruktiv und letztlich erfolgreich. Mit der neuen Direktverbindung setzen wir Maßstäbe im Nahverkehr und vielleicht auch im Bereich der Zeitreise. Die Beteiligten haben es freundlicherweise mir überlassen, dieses tolle Ergebnis gleich zu Beginn des Monats April mitzuteilen.“

Geplant ist laut Stadt, ergänzend zum beschlossenen Bau einer Mobilitätsstation für Fahrräder, ein kompletter Umbau der S-Bahnhaltestelle einschließlich des alten Bahnhofs Sehnde. Neben einem in Teilbereichen der Strecke zusätzlichem Gleis sollen beheizte Bahnsteige, ein Wartebereich mit Massage-Sitzen und im nördlichen Bereich ein „Drive-in-Einstieg“ für eilige Fahrgäste entstehen. Besonders innovativ: Eine App soll anzeigen, in welchem Waggon noch Sitzplätze mit der besten Aussicht verfügbar sind.

Förderprogramm genutzt

Finanziert werden soll das Projekt angeblich zu 100 Prozent, und damit ohne eine finanzielle Beteiligung der Stadt, durch ein neu geschaffenes „Förderprogramm für überdurchschnittlich ambitionierte Verkehrsideen von Städten kleinerer und mittlerer Größe“.

Die ersten Reaktionen aus der Bevölkerung sind positiv, aber auch leicht skeptisch. „Wenn ich wirklich in 007 Minuten in Hannover bin, nutze ich nur noch die S-Bahn“, so ein Pendler am Bahnhof.

Der Bürgermeister zeigte sich zuversichtlich: „Wir bitten alle Bürger um etwas Geduld. Ich hoffe, dass diese Maßnahme bis zur geplanten Inbetriebnahme am 01. April 2028 und damit nach einer Bauzeit von nur zwei Jahren abgeschlossen werden kann.“

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