Bevölkerung 2025: Region Hannover bleibt stabil

Es waren und bleiben 1,2 Millionen Menschen, die in der Region Hannover leben: Zum Jahresbeginn hat das Team Steuerungsunterstützung und Statistik der Region Hannover die Meldedaten der Städte und Gemeinden für 2025 ausgewertet. Trotz einer leicht rückläufigen Entwicklung bis Ende 2025 bleibt die Bevölkerungszahl mit etwas mehr als 1,2 Millionen Menschen in der Region stabil.
In der Region ist die Bevölkerungszahl 2025 ohne die Stadt Hannover insgesamt rückläufig: Am Jahresende lag sie um 749 Personen unter dem Vorjahreswert, womit das zweite Jahr in Folge ein Rückgang festgestellt wird. Im vierten Quartal 2025 verzeichneten immerhin sechs Kommunen Bevölkerungszuwächse, besonders Gehrden und Springe. Gehrden überschritt erstmals die Marke von 16.000 Einwohnern. In 14 Städten und Gemeinden sank die Bevölkerungszahl, am stärksten in Isernhagen, Wennigsen (Deister) und Hemmingen.
Die Bevölkerungsentwicklung zeigt deutlich die Auswirkungen des demografischen Wandels. Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer sind inzwischen etwa 60 Jahre alt und prägen die Altersstruktur. Ältere Altersgruppen ab 55 Jahren sind 2025 stärker besetzt als 2005, während jüngere Jahrgänge schwächer vertreten sind. Die Zahl der Hochaltrigen steigt weiter, während Verschiebungen zwischen Alterskohorten vor allem durch geburtenschwache und -starke Jahrgänge erklärbar sind.
Die Bevölkerungsstatistik der Region Hannover basiert auf Meldedaten der Städte und Gemeinden bis zum 31.12.2025, ergänzt um eigene Daten der Landeshauptstadt Hannover. Die gesamte Statistik steht zum Download bereit.
Die Entwicklung im Ostkreis mit Hauptwohnsitz
In Burgdorf ist die Zahl der Einwohner (31.809) um 13 Personen gesunken. Burgwedel (20.960) fällt um 53 und die in Laatzen (44.133) um 51. Lehrte (46.019) gewinnt 18 Personen dazu, Sehnde (24.553) wächst um 45 Personen und Uetze (20.800) um 15. Nur Springe (65) und Gehrden (77) gewinnen in der Region mehr Personen dazu als Sehnde, das seine Bevölkerungszahl um 0,18 Prozent steigern konnte.
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