Falschfahrer verursacht Unfall auf der A 7

Ein 47-jähriger Falschfahrer hat am Sonntagabend, 11.01.2026, auf der A 7 zwischen Kirchhorst und Großburgwedel einen Verkehrsunfall verursacht. Insgesamt wurden drei Personen leicht verletzt. Zu dem Unfall kam es, nachdem der Mann mit seinem Opel Corsa mitten auf der Autobahn gewendet hatte und entgegen der Fahrtrichtung gefahren war. Drei weitere Fahrzeuge wurden in den Unfall verwickelt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes in Hannover ist der 47-Jährige gegen 20 Uhr mit seinem Opel Corsa die A 7 in Fahrtrichtung Hamburg gefahren. Zwischen dem Autobahnkreuz Kirchhorst und der Anschlussstelle Großburgwedel wendete er plötzlich aus noch unbekanntem Grund sein Fahrzeug auf der Autobahn und fuhr entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung zurück. Auf dem linken Fahrstreifen der Richtung Hamburg kollidierte er daraufhin mit drei hintereinander fahrenden Fahrzeugen – einem Skoda Octavia, einem Audi A 3 und einem Audi A 4 -, die dort in Richtung Hamburg unterwegs waren.
Der Falschfahrer sowie die 23 Jahre alte Fahrerin des Audi A 3 und der 28-jährige Fahrer des Audi A 4 erlitten leichte Verletzungen. Der 22 Jahre alte Fahrer des Skoda Octavia blieb unverletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 55.000 Euro geschätzt.
Bei dem 47-Jährigen ergaben sich vor Ort Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung. Er verweigerte einen freiwilligen Atemalkoholtest, sodass eine Blutentnahme angeordnet wurde. Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher, da mit dessen Entzug gerechnet wird. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von mehreren tausend Euro wurde der Mann vorerst auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang, insbesondere zur Fahrweise des Opel-Fahrers vor dem Unfall, machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst in Hannover unter der Telefonnummer 0511/109-18 88 zu melden.
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