Bundestrainerin Steffi Jones beruft Aufgebot für „SheBelieves Cup“

13. Februar 2018 @

Bundestrainerin Steffi Jones hat Lena Goeßling und Sharon Beck in das 23 Spielerinnen umfassende Aufgebot für den SheBelieves Cup in den USA berufen. Während es für Beck die erste Nominierung für das A-Team ist, kehrt Goeßling nach einem klärenden Gespräch in den Kader zurück.

Frauennationalteam nominiert – Foto: JPH

Steffi Jones zur Rückkehr der Wolfsburgerin: „Lena und ich haben uns offen und ehrlich ausgetauscht und die Dinge deutlich angesprochen.“ Lena Goeßling ergänzt: „Es ist gut, dass wir alles klären konnten. Jetzt freue ich mich einfach, wieder zum Kader zu gehören, um der Mannschaft helfen zu können.“

Während Lena Goeßling, mit 97 Länderspielen neben Babett Peter (116) zu den erfahrensten Spielerinnen des Aufgebots zählt, steht Sharon Beck vor einer Premiere: Die 22 Jahre alte Mittelfeldspielerin von 1899 Hoffenheim wurde erstmals in die Frauen-Nationalmannschaft berufen. Jones sagt: „Sharon ist schon seit einiger Zeit in unserem Blickfeld und hat durch konstant gute Auftritte im Verein auf sich aufmerksam gemacht. Nun wollen wir sehen, wie sie sich bei uns präsentiert.“ Nicht dabei sein können dagegen Simone Laudehr (Reha) und die angeschlagenen Carolin Simon und Kristin Demann. Neben dem 23-köpfigen Kader stehen weitere fünf Spielerinnen auf Abruf, die noch bis zum ersten Turnierspiel nachnominiert werden können, darunter auch Melanie Leupolz. Jones erläutert: „Melly soll nach ihren zahlreichen Verletzungen zunächst wieder im Verein regelmäßig spielen und in den Rhythmus kommen.“

Die DFB-Auswahl reist am 25. Februar in die USA. Im Rahmen des „SheBelieves Cup“ trifft sie am 2. März (ab 1 Uhr MEZ) in Columbus im US-Bundesstaat Ohio zunächst auf die USA, am 4. März (ab 21 Uhr MEZ) in Harrison, New Jersey auf England und abschließend am 7. März (ab 22 Uhr MEZ) in Orlando, Florida auf Frankreich.

Das Turnier bildet für die DFB-Frauen den Auftakt in das Fußball-Jahr 2018. Bundestrainerin Steffi Jones sagt: „Für uns sind diese Spiele gegen Weltklasse-Gegner ein optimaler Test für die Fortsetzung der WM-Qualifikation im April. Wir wollen das Turnier nutzen, um uns auf die Begegnung gegen Tschechien und Slowenien vorzubereiten, denn unser Fokus liegt auf einer erfolgreichen Qualifikation für die WM in Frankreich 2019.“

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