Weg zum Wertstoffhof zu beschwerlich?

24. Februar 2015 @

Wer zum Sehnder Wertstoffhof will, kann entweder von der KES dorthin anfahren, über den Borsigring oder die Billerbachstraße. Dabei ist der Weg über die Billerbachstraße offensichtlich zu weit oder viel zu beschwerlich.

Die Situation lässt nicht auf einen fehlgeschlagenen Reifenwechsel schließen - Foto: JPH

Die Situation lässt nicht auf einen fehlgeschlagenen Reifenwechsel schließen – Foto: JPH

Bereits vor einiger Zeit hat es ein „Entsorger“ mit seinem Trecker nur bis zur Wiese an der Billerbachstraße geschafft und deshalb wohl seinen Aushub dort abgekippt (SN berichteten). Ob dabei sein Navi versagt hat oder das Fahrzeug schlapp machte, konnte bis jetzt nicht geklärt werden. Immerhin hatte er eine komplette Wagenladung Erdaushub geladen, der noch ein bisschen was wog.

Jetzt aber hat es ein „Entsorger“ oder eine „Entsorgerin“, Gleichberechtigung muss ein, wieder nicht geschafft, den Wertstoffhof unverletzt zu erreichen. Dabei waren er oder sie wohl nicht mit einem Trecker und Anhänger unterwegs, sondern wohl eher mit einem Kombi oder Personenwagen. Darauf zumindest lässt die Hinterlassenschaft schließen, die jetzt wieder an der Einfahrt zum Schacht II liegt und nicht weiter weiß: Ein PKW-Reifen auf Felge, verbeult. Der liegt da bereits seit mehr als einer Woche, so dass man nun getrost davon ausgehen kann, dass dort nicht etwa ein Radwechsel falsch verlaufen ist. Aber so ein Reifen ist ja noch relativ schwer.

Wo ist der Bote geblieben? Im Billerbach oder im Krankenhaus? - Foto: JPH

Wo ist der Bote geblieben? Im Billerbach oder im Krankenhaus? – Foto: JPH

Mehr körperliche Probleme hatte da wohl schon ein Bote zum Wertstoffhof, der mit einem kleinen blauen Papiersack unterwegs war. In übermannte die Schwäche an der Billerbachbrücke. Bevor er zusammenbrach schaffte er es bewundernswerter Weise noch, den Sack am Straßenschild anzubinden und so vielleicht den Rettungsdienst auf sich aufmerksam zu machen. Der wird allerdings Probleme haben, denn heute Morgen stehen viele blaue Säcke an der Straße. Glücklicherweise hat es der tragisch geschwächte Müllbote aber nicht geschafft, wie einige Vorgänger von ihm, sich des Inhalts des Sackes in den Billerbach zu entledigen, bevor er sich nach Hause zurück schleppte – oder er selbst im Billerbach verschwand.

Allerdings ist zu bezweifeln, dass das aha-Papiertiger-Team die Tüte als „abzuholen“ einstuft und mitnimmt. Das wird wohl eher später der Wind machen. Oder ist es etwa die Romanfortsetzung von „Vom Winde verweht“ – und wir erkennen es nur nicht?

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