Vergangenheit und Gegenwart von Sehnde als Buch- und Kalender

6. Dezember 2016 @

Aufgrund der großen Resonanz im vergangenen Jahr durch Veröffentlichung einer Dokumentation und eines Kalenders über das ehemalige Kaliwerk Friedrichshall sah sich Siegfried Ludwig ermutigt, ein Buch und einen Kalender für 2017 zu erstellen und zu veröffentlichen. Beide tragen den Titel: „Sehnde – Vergangenheit und Gegenwart“.

Siegfried Ludwig hat für 2017 einen Kalender erstellt und ein Buch ge schreiben - Foto: Privat

Siegfried Ludwig hat für 2017 einen Kalender erstellt und ein Buch ge schreiben – Foto: Privat

Sehnde war von alters her ein bäuerlich geprägter Ort. Mit der Erschließung der Bodenschätze Kali und Ton, sowie der Zuckerrübenverarbeitung in der zweiten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts, gab es einen starken Wandel in Sehnde. Nach dem Eisenbahnanschluss 1846 entstanden die Industriebetriebe, unter anderem die Sehnder Zuckerfabrik, die Ziegelei, heute Keramische Hütte, und das Kaliwerk Friedrichshall. Mit dem Bau des Mittellandkanals wurden ab 1928 die Transportmöglichkeiten für die Industrie noch wesentlich verbessert. Neben der Eisenbahn wurde 1897/1898 eine Straßenbahnlinie von Hannover über Ilten und Sehnde nach Haimar in Betrieb genommen, die neben Personen auch landwirtschaftliche Produkte transportierte. Bereits 1960 wurde der Straßenbahnbetrieb auf Busse umgestellt.

Kurz vor und nach der Gebietsreform 1974 gab es durch die Schließung der Ziegelei, des Kaliwerkes Friedrichshall und der Zuckerfabrik einschneidende Veränderungen in Sehnde. Diese tiefgreifenden Entwicklungen wurden durch umfangreiche Gegenmaßnahmen, wie Verbesserung der Infrastruktur, besonnene Ausweitung des Bestandes von Gewerbeflächen, sowie die Erschließung von neuen Wohngebieten ausgeglichen. Durch die Sanierung des Ortskernes und mit der Umnutzung des Zuckerfabrikgeländes fand ein vorläufiger Abschluss statt.

Im Ortskern wurden zusätzliche Versorgungseinrichtungen geschaffen, die auch das Ortsbild von Sehnde völlig veränderten. Die positive Entwicklung hat dazu geführt, dass Sehnde im Jahr 1997 das Recht erhielt, die Bezeichnung Stadt zu führen.

Das Buch für 20 Euro und der Kalender für 14 Euro sind im Kiosk von Heiner Rampf im Rewe Markt erhältlich.

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