Umgehung der B 65 rückt in weite Ferne – und nun?

8. August 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Holger Gutzeit, Kersten Schmalstieg und Nils Wilke-Rampenthal geht es vorrangig um eine gute Lösung für die Dörfer an der B 65. Sie sehen die Belastung der Anwohner an der B 65 sehr deutlich. Das ist ein ungeheuer großes Problem und bedarf einer Lösung, für sie ist jetzt der einzige Ausweg aus diesem Dilemma die konsequente Umsetzung der verkehrsberuhigenden Maßnahmen hauptsächlich an den Ortseingängen.

Holger Gutzeit (li.) mit einem ANwohner an der Ortsdurchfahrt der B 65 in Haimar - Foto: H. Gutzeit

Holger Gutzeit (li.) mit einem Anwohner an der Ortsdurchfahrt der B 65 in Haimar – Foto: H. Gutzeit

Erschwerend komme hinzu, so die drei, dass die B 65 durch ihre gerade Straßenführung und aufgrund des breiten Querschnitts offenbar leicht zu Geschwindigkeitsüberschreitungen verleitet. „Dies muss von vornherein unterbunden werden!“ fordern sie. „Verkehrsmessungen haben gezeigt, dass in Evern sowie in Haimar Geschwindigkeiten auch über 80 Stundenkilometer innerhalb der Ortschaften erreicht wurden. Auch das heraus Beschleunigen aus den Ortschaften ist für viele unerträglich geworden“, stellen sie fest.

Im Landkreis Peine stehen feste Blitzer, in denen eine Kamera rotierend eingesetzt wird. Dieses wäre nach Ansicht von Gutzeit, Schmalstieg und Wilke-Rampenthal auch eine Lösung für ihre Dörfer, die zu einer Geschwindigkeitsreduzierung an den Ortseingängen führen kann. „Wir wollen die Geschwindigkeit reduzieren und nicht den Verkehr behindern!“ sagen sie. „Wir müssen jetzt, die Strecke unattraktiv als Ausweichstrecke für die A 2 gestalten und in erster Linie muss hier die Aussperrung des Schwerlastverkehrs mit Nachdruck verfolgt werden. Wir fordern ein LKW-Nachtfahrverbot als Lärmschutz für die Menschen an der B 65.“

Auf der Strecke von Haimar nach Sehnde sind viele Spurrillen und Fahrbahnabsenkungen. Die Einfassungen von Schachtabdeckungen sind gebrochen und die Fahrbahnoberfläche hat doch schon sehr gelitten. Auch hier ist eine Grundsanierung fällig, es ist halt eine Bundesstraße und keine Autobahn, stellen sie fest. „Für uns ist es absolut unverständlich, dass nur wieder bis Rethmar reagiert wird und dahinter passiert wieder nichts mehr!“

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