Team Jugendarbeit organisiert 1. Sehnder KiJu-Fußball-Turnier

15. März 2016 @

SEHNDE-NEWS. Dass auch der beliebte „Mitternachtssport“ des KiJu-Treffs noch eine Steigerung erfahren kann, stellte sich am Freitagabend heraus. An diesem Tag hatten die Mitarbeiter des KiJu-Treffs, Michael-Domenico Zichella, Süleyman Karakaya und Werner Bethke gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Sehnder Arena, Carsten Nothvogel, das 1. KiJu-Fußballturnier organisiert. 23 Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, sich auf bestem Kunstrasen anstatt auf Hallenboden miteinander im Mannschaftssport zu messen.

Insgesamt vier Mannschaften traten beim 1. KiJu-Turnier gegeneinander an - Foto: JPH

Insgesamt vier Mannschaften traten beim 1. KiJu-Turnier gegeneinander an – Foto: JPH

Die Spieler im Alter von 13 bis 18 Jahren waren zuvor durch Karakaya nach dem EM-Prinzip nach „Spielstärke“ aus verschiedenen Töpfen zu vier Mannschaften à 5 bis 6 Spieler zusammengelost worden. „Nur so hat jeder eine faire Chance, mit seiner Mannschaft am Schluss auch als Sieger da zustehen“, sagte der Streetworker, der auch den Mitternachtssport leitet, zu Beginn. So waren vier Teams mit annähernd gleicher Spielstärke zusammengekommen, die im Modus jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel gegeneinander antraten. Pro Spiel hatten die Mannschaften zehn Minuten zur Verfügung, den Gegner zu besiegen und Punkte zu holen. Schiedsrichter der Partien war Karakaya selbst, der ein waches Auge auch auf versteckte Fouls hatte.

Die Spieler kamen dabei aus allen Bereichen Sehndes, so neben der Kernstadt aus Ilten, Höver, Wassel und Rethmar. Die Spieler hatten teilweise schon miteinander gespielt beim regelmäßigen Mitternachtssport – Spielstärken und –schwächen waren also bekannt. Um 18 Uhr erfolgte der Anpfiff, gegen 21 Uhr bekamen die ersten drei Mannschaften jeweils eine Gold-, Silber- oder Bronzemedaille und eine Urkunde. „Aber auch für den vierten haben wir eine Kleinigkeit im KiJu vorbereitet“, sagte Karakaya. Schade fand er es, dass keine Mädchen mit dabei waren, „denn die können doch auch Fußball spielen“, so der Organisator. Aber das kann sich ja noch ändern. „Das ist jetzt das erste Mal, dass wir hier spielen in Turnierform. Wenn alles gut läuft, könnte ich mir vorstellen, das beispielweise jedes halbe Jahr zu wiederholen.“ Und dann sollte vielleicht ein Sponsor mal einen Wanderpokal stiften.

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