SPD feiert erstes Weinfest in Sehnde

12. Oktober 2015 @

Zu einer „politischen Weinverkostung“ hatte die SPD Sehnde Mitte unter Leitung der Vorsitzenden Andrea Gaedecke auf den Hof Falkenhagen eingeladen. Neben dem Wein von der Weinhandlung „Barrique“ aus Groß Lobke waren auch politische Mandatsträger mit dabei, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Dr. Silke Lesemann, Dr. Matthias Miersch, Staatssekretärin in der niedersächsischen Staatskanzlei Birgit Honé, SPD-Fraktionsvorsitzender Olaf Kruse und die Sehnder Ortsbürgermeisterin Regine Höft waren dabei, der EU-Abgeordnete Bernd Lange musste jedoch passen.

Von der Bundes- bis zur Kommunalpolitik waren kompetente Gesprächspartner anwesend - Foto: JPH

Von der Bundes- bis zur Kommunalpolitik waren kompetente Gesprächspartner anwesend – Foto: JPH

„Es ist ein Versuch, entstanden aus einer Idee unseres SPD-Mitglieds Hans-Peter Welz“ sagte die Vorsitzende Andrea Gaedecke über den Hintergrund der Veranstaltung. „Das haben wir dann mit einem Team ausgearbeitet und die Veranstaltung auf die Beine gestellt.“ Dass die Genossen damit richtig lagen zeigte der gute Zuspruch der Nichtmitglieder: Rund 50 Besucher kamen auf den Hof der Familie Falkenhagen, auf dem neben den Getränken Rotwein, Weißwein und Rosè von „Barrique“ auch Glühwein und Sekt angeboten wurde. Zudem hatten die Samos-Freunde die Betreuung der Gäste mit Grillwaren, Bier und alkoholfreien Getränken übernommen. Parallel konnten die Gäste schon mit dem „Kürbis-Schätzen“ anfangen, dass am nächsten Tag auf dem Hofflohmarkt fortgesetzt wurde.

„Das vorherrschende Thema ist natürlich die Flüchtlingsfrage“, sagte Dr. Silke Lesemann. „Aber es geht auch um den allgemeinen Meinungsaustausch in ungezwungener Atmosphäre. Unser regelmäßiger Bürgertreff ist da etwas formeller. Hier ist der Kontakt deutlich Niedrigschwelliger.“ Dem stimmt auch Gastgeberin Sigrid Falkenhagen zu, die in ihrer Freizeit eine Flüchtlingsfamilie in Bolzum betreut: „Hierher kommen die Leute auch einfach, um sich zu treffen. Das ist ungezwungener, so ähnlich wie das Rethmarer Seefest.“

Zahlreiche Bürger nutzten die Chance zum Gespräch - Foto: JPH

Zahlreiche Bürger nutzten die Chance zum Gespräch – Foto: JPH

Auch Staatssekretärin Birgit Honé mag diese Art der Kommunikation mit den Bürgern: „Ich erwarte, die Bürger in lockerem Umfeld zu treffen – Themen gibt es ja genug. Beispielweise werde ich oft auf VW, die Flüchtlinge, den Flächennutzungsplan oder sogar den ÖPNV angesprochen. Dazu kommen die Bildungspolitik und Europafragen, für die ich ja auch zuständig bin. Und ich nehme gerne authentische Stimmen mit zur Regierungsarbeit.“ Dass die Sehnder SPD mit dieser neuen Art des Bürgerkontaktes einen Bedarf deckt, zeigt nicht nur der Zuspruch an diesem Nachmittag, sondern vor allem auch die Verweildauer der Bürger auf dem Hof. Und wenn es danach geht, wird es sicher nicht bei einem Weinfest bleiben.

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.