Seniorenbeirat tagt in Sehnde

9. Mai 2015 @

Zu seiner öffentlichen Sitzung hat sich der Sehnder Seniorenbeirat im Rathaus unter Führung seines Sprechers Peter Luszik getroffen. Dort stellten die einzelnen Mitglieder des Rates ihre Aktivitäten in der zurückliegenden Zeit vor und es wurden die Grundlagen für die anstehende Neuwahl vorgetragen. Die Amtsperiode des aktuellen Beirates endet Ende August.

Peter Luszik ist im Beirat federführend für die Outdoor-Fitness-Planung des Seniorenbeirats. Hier konnte er einen Erfolg vermelden: Bereits im laufenden Jahr wird nicht nur der Spielplatz an der Friedrich-Ebert-Straße mit einem weiteren Gerät komplettiert, sondern auch die Planungen für Ilten sind angelaufen und werden noch 2015 abgeschlossen. Dank Spenden von der Volksbank, der Sparkasse und der Klosterkammer ist die Finanzierung gesichert. Über die Spendenannahme entscheidet zunächst der Stadtrat am 4. Juni.

Der Seniorenbeirat mit Jennifer Glandorf, Angelika Schrader, Karl Plachetka, Wolfgang Rotermund, Peter Luszik, Klaus Melchert, Christian Wedekind und Ellen Osten (v.li.) bei der Sitzung - Foto: JPH

Der Seniorenbeirat mit Jennifer Glandorf, Angelika Schrader, Karl Plachetka, Wolfgang Rotermund, Peter Luszik, Klaus Melchert, Christian Wedekind und Ellen Osten (v.li.) bei der Sitzung – Foto: JPH

Angelika Schrader, beratendes Mitglied im Fachbereichsausschuss Kita und Jugend, wies auf die Probleme in den Kitas durch erforderliche Zeitarbeitskräfte hin. Karl Plachetka, Pressesprecher des Gremiums, hatte sich erfolgreich um die Überarbeitung des Bestattungsangebots der Stadt gekümmert und die Bürger zeigen diesbezüglich eine positive Resonanz. Klaus Melchert berichtete von seiner Arbeit als Seniorensicherheitsberater und der gut besuchten Veranstaltung mit der Polizei in Ilten.

Nach wie vor eine offene Baustelle ist die Frage nach der Ansiedlung eines Augenarztes. Die bearbeitet das zugewählte Mitglied Wolfgang Rotermund. Auch wenn sich die Kassenärztlichen Vereinigung (KV) weiterhin uneinsichtig zeigt, so Rotermund, gibt es eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung, die eine Unterversorgung in der Region feststellt – ganz im Gegensatz zu den Angaben der KV. Außerdem seien die Vergleiche der Versorgungsbereiche falsch, denn Sehnde gehört nicht zur Großstadt Hannover.

Christian Wedekind, Fahrdienstorganisator, wies nochmals auf den Erfolg der Aktion und die erhaltenen Ehrungen dafür hin. Zudem warf er die Frage auf, ob man zukünftig für den SoVD Fahrten zur Sozialberatung nach Burgdorf und zum Arzt nach Hannover anbieten wolle. Denn der SoVD hat aus unbekannten Gründen seine monatliche Beratung in Sehnde gestrichen und fordert die Mitglieder auf, nun dafür nach Burgdorf zu kommen.

Jennifer Glandorf, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt und zuständige Ansprechpartnerin für den Beirat, informierte schließlich über die anstehende Neuwahl. Bis zum 21. Juni sind die Wahlvorschläge einzureichen, die jeweils zehn Stimmberechtigte unterschreiben müssen. Danach werden die rund 5000 Wahlberechtigen über 60 Jahre von der Stadt angeschrieben und erhalten ihre Wahlunterlagen. Das Wählerverzeichnis liegt ab 29. Juni im Bürgerbüro zur Einsicht aus. Am 21. Juli stellen sich die Kandidaten im Apart Hotel den Wählern vor. Die Wahl selbst erfolgt als Briefwahl vom 20. Juli bis zum 10. August. Dieses Mal werden auf Vorschlag des Beirates sieben Senioren gewählt anstatt wie bisher fünf. Die Amtsperiode bleibt bei fünf Jahren.

Nach einer Diskussion über den Fahrdienst und die Frage der Ausweitung seiner Fahrleistung bis Burgdorf und Hannover schloss Peter Luszik die Versammlung mit einem Appell zur Kandidatur und Wahl für den neuen Beirat im Juli.

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