Sender Seniorenbeirat tagt öffentlich im Rathaus

9. Dezember 2017 @

Zu einer öffentliche Sitzung hatte der Sehnder Seniorenbeirat die interessierten Bürger und Bürgerinnen in den Ratssaal des Rathauses an der Nordstraße eingeladen. Rund 30 Besucher, so viel wie bislang noch nie zu einer Sitzung, konnten die vier Vertreter des Seniorenbeirates und Jennifer Glandorf von der Stadtverwaltung begrüßen. Darunter waren auch die Erste Stadträtin Bettina Conradi, der Ratsvorsitzende Ralf Marotzke, die Gruppenvorsitzenden Klaus Hoffmann (CDU/FDP),  Olaf Kruse und Günter Pöser (SPD/Grüne) aus dem Stadtrat sowie der Ortsbürgermeister Karl-Heinz Grun.

Der Sehnder Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke (hi.li.) sprach ein Grußwort zu den Gästen – Foto: JPH

In den Vorträgen, die nach Aufgabenverteilung im Seniorenbeirat vorgetragen wurden, ging es um mehrere Themen – angefangen von den Senioren-Trimmgeräten bis hin zum Fahrdienst. Nach dem Grußwort des Sehnder Bürgermeisters Carl Jürgen Lehrke, der die Arbeit des Beirates lobte und die neben dem Fahrdienst auch auf das Auslaufen des Trimmgeräte-Programms einging, sprach zunächst Dr. Hermann Krähling zum Thema der Trimmgeräte. Danach haben sich die Ortsräte gegen die Fortsetzung des Programms ausgesprochen, adfür aber eher Bänke aufzustellen. Und das erste Trimmgerät in Rethmar ist sogar ohne Wissen des Beirates schon wieder abgebaut und zunächst eingelagert worden. Ein neuer Aufbauplatz konnte noch nicht benannt werden. Inwieweit die Möglichkeiten ohnehin genutzt werden, ist vollkommen unklar. Dazu kam die Idee auf, sie Standorte in einer Lagekarte zu erfassen und so den möglichen Nutzern zugänglich zu machen. Zudem soll die Möglichkeit geprüft werden, Interessierte regelmäßig an den Geräten einzuweisen.

Karlheinz Drewes ging auf die Planung einer Querungshilfe über die Nordstraße ein, die im Zuge des Lidl-Neubaus auf der Straße entstehen soll. Dabei ist der genaue Ort noch umstritten, doch zeichnet sich ab, dass sie vor dem Bauernhof der Familie Hartmann gesetzt werden solle. Ein weiteres Vorhaben ist die Kennzeichnung der abgesenkten Bordsteine, die damit von Ferne zu erkennen sein sollen.

Sabine Gambig (li.) sprach über die Friedhofsordnung der Stadt – Foto: JPH

Nichts neues dagegen konnte Wolfgang Rotermund verkünden, der sich immer noch um die Ansiedlung eines Augenarztes in Sehnde bemüht. Das die Kassenärztliche Vereinigung hinter ihren Prozentzahlen verschanzt ohne die tatsächliche Abdeckung zu berücksichtigen, wird sich wohl da auch nur durch Hartnäckigkeit etwas bewegen. Klaus Melchert wies noch einmal auf die Möglichkeit hin, sich von den Seniorensicherheitsberatern Tipps geben zu lassen und die Polizei zu technischer Präventionsbegutachtung zu bitten.

Abschließend gab es dieses Mal einen Gastvortrag zum Thema Friedhofsordnung der Stadt Sehnde und mögliche neue Bestattungsformen ab 2019 auf den städtischen Friedhöfen durch Sabine Gambig von der Stadtverwaltung.

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