Sehnder erhalten Geld aus neuem Landesprogramm „ZILE“

2. Dezember 2015 @

Positive Nachricht für Sehnde: Die Stadt erhält Geld aus dem neuen Landesprogramm „ZILE“ (Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung), mit dem unter anderem die Dorferneuerung und der Wegebau im ländlichen Raum gefördert wird. „Die Stadt Sehnde bekommt rund 370 000 Euro vom Land Niedersachsen für die Dorferneuerung in Ilten. Die Stadt ist damit unter den ersten Kommunen, die von der neuen Landesförderung für den ländlichen Raum profitiert“, freut sich die Sehnder SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann.

Dr. Silke Lesemann freut sich über die Zuschüsse für Sehnde - Foto: SPD

Dr. Silke Lesemann freut sich über die Zuschüsse für Sehnde – Foto: SPD

Die Stadt wird ihren Förderbescheid in Kürze vom Amt für regionale Landesentwicklung erhalten. „Man kann der Stadt nur gratulieren: Sie hat sich sofort erfolgreich für das neue Förderprogramm beworben, das erst Ende August gestartet ist“, so Lesemann.

Gefördert wird die Gestaltung der Kirchstraße in Ilten im Rahmen der Dorferneuerung mit 371 223 Euro, die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 703 123 Euro. Weitere ZILE-Mittel soll die Teilungs- und Verkopplungsinteressentenschaft Ilten (TVI) für den Ausbau und die Sanierung der landwirtschaftlichen Wege Rethmarweg und Hinter den Lehmkuhlen erhalten. Die Wege sollen eine neue sogenannte Tragdeckschicht erhalten, um landwirtschaftliche Nutzfläche zu erschließen und sie an die Anforderung der modernen Landwirtschaft mit ihren schwereren Fahrzeugen und Gerätschaften anzupassen.

Die Sanierung Rethmarweg kostet insgesamt 82 012 Euro, 41 004 Euro gibt es aus den ZILE-Mitteln; die Sanierung Hinter den Lehmkuhlen schlägt mit 72 932 Euro zu Buche und wird mit 36 466 Euro bezuschusst. Die TVI übernimmt jeweils die andere Hälfte der Kosten. „Es wird deutlich: Die neu aufgestellte Landesförderung für den ländlichen Raum wirkt und kommt auch hier in unserer Region an“, sagt Lesemann. Finanziert wird das Niedersachsen-Programm vor allem aus Mitteln des Europäischen Fonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER).

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