Schüsse aus fahrendem Auto

21. Juni 2015 @

Auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin wurde offensichtlich aus einem fahrenden Auto heraus auf andere Fahrzeuge geschossen; den Vorfall beobachteten mehrere Verkehrsteilnehmer am Freitag gegen 15 Uhr in Höhe Langenhagen.

Die Schusswaffe wurde noch nicht gefunden - Foto: JPH

Die Schusswaffe wurde noch nicht gefunden – Foto: JPH

Die sofort von der Polizei eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen hatten vorerst keinen Erfolg. Zu den Maßnahmen gehörte auch die Observierung der Wohnanschrift des betreffenden 21-jährigen Fahrzeughalters im Bereich Sehnde. Etwa eine halbe Stunde nach Beginn der Fahndung traf das gesuchte Auto ein. Der Fahrer, gleichzeitig auch der Halter, wurde vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung des Mannes und des Fahrzeugs konnte die Schusswaffe jedoch nicht gefunden werden.

Gleichzeitig vernahm die Polizei die Zeugen des Vorfalls. Aufgrund dieser Ergebnisse sowie weiterer Ermittlungen kamen die Beamten zu dem Ergebnis, dass in dem verdächtigen Auto zur Tatzeit eine zweite Person gesessen haben muss. Bei dieser Person handelte es sich um einen 23-jährigen Mann aus Lehrte, einen Arbeitskollegen des Fahrzeughalters. Auch die Wohnanschrift des Lehrter wurde aufgesucht.

Schließlich konnte die Polizei feststellen, dass es sich bei der auf der Autobahn verwendeten Waffe um eine sogenannte Paintball-Waffe handelt, mit welcher also Farbkugeln abgefeuert werden. Diese blieb bei den Durchsuchungen ebenfalls unauffindbar.

So ganz erfolglos waren die polizeilichen Maßnahmen allerdings nicht, denn bei den Durchsuchungen fanden die Beamten geringe Mengen Marihuana.

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