Osterfeuer in Evern erneut gut besucht

8. April 2015 @

Das Osterfeuer in Evern war auch dieses Jahr am Ostersonntag gut besucht. Um 19 Uhr waren bereits viele Bürger aus dem Ortsteil auf der Wiese von Landwirt Arthur Bartel aus Lehrte, der auch dieses Jahr wieder sein Land am Kapellenweg zur Verfügung stellte für die Veranstaltung. Veranstalter waren dieses Jahr die Männer der Junggesellschaft Evern, erstmals unterstützt von den neun „Everner Weibchen“.

Pünktlich um 19 Uhr wurde das Osterfeuer in evern entzündet - Foto: JPH

Pünktlich um 19 Uhr wurde das Osterfeuer in Evern entzündet – Foto: JPH

Wieder wurde das Feuer am bewährten Platz kurz vor dem Kanal vorbereitet, dieses Jahr von der Junggesellschaft Evern mit ihren 14 aktiven Mitgliedern. Erstmals wurden die Junggesellen dabei von weiblicher Seite unterstützt: Die neun Mitglieder der 2014 gegründeten „Everner Weibchen“ waren mit von der Partie als es ans Aufbauen ging. Weitere Hilfe kam von insgesamt 32 jungen und alten Holzsammlern, die am Sonnabendmorgen um 9 Uhr begannen, das Holz mit vier Anhängern an den Feuerplatz zu bringen. Gegen 13 Uhr war dann alles vor Ort und konnte vorbereitet werden. „Dabei hatten wir Hilfe vom THW aus Lehrte mit einem Radlader“, erklärte Nils Wilke-Rampenthal, Vorsitzender der Junggesellschaft Evern. Von 14 bis 19 Uhr wurde dann aufgeschichtet. Über Nacht bewachten die Junggesellen den Platz, damit auch nichts verschwindet in der Dunkelheit.

Die Junggesellschaft Evern mit dem Vorsitzenden Nils Wilke-Rampenthal (vo.li.) wurde erstmals von der Everner Weibchen unterstützt - Foto: JPH

Die Junggesellschaft Evern mit dem Vorsitzenden Nils Wilke-Rampenthal (vo.li.) wurde erstmals von den Everner Weibchen unterstützt – Foto: JPH

Mit dem Eintreffen der ersten Besucher, darunter der Ortsbürgermeister Konrad Haarstrich, am Sonntag war dann alles bestens bereitet: Der Grill war angeheizt, die Würstchen waren aufgelegt, der Getränkestand durch die „Weibchen“ betriebsbereit und die Zelte standen. „Der Platz hier ist ideal „, so Wilke-Rampenthal. „Durch den Waschplatz für Traktoren haben wir hier Wasser und Strom und sind nicht auf Provisorien angewiesen.“ Die Junggesellschaft, die dieses Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum feiert, wird nach Schluss des Osterfeuers noch rund drei Tage mit Abbau und Aufräumen beschäftigt sein. „Natürlich werden wir alles sauber und ordentlich übergeben,“, sagte der Vorsitzende. Schließlich soll auch kommendes Jahr hier wieder gefeiert werden, auch wenn dann ein anderer Everner Verein die Aufgabe übernimmt.

Als das Feuer brannte, füllte sich der Festplatz zusehends - Foto: JPH

Als das Feuer brannte, füllte sich der Festplatz im Hintergrund zusehends – Foto: JPH

Aber erst einmal wurde dieses Jahr gefeiert. Pünktlich um 19 Uhr entzündeten die Everner ihr Feuer und schnell brachten die Flammen die richtige Stimmung. Inzwischen waren bereits rund 90 Personen vor Ort, groß und klein. Während die Großen sich im Bereich der Zelte aufhielten, standen die Eltern mit ihren Kindern am Feuer. „Nachher werden noch die Patenvereine aus Rethmar und Klein Lobke kommen. Zu denen haben wir eine langjährige gute Beziehung“, erzählte Wilke-Rampenthal. „Auch in Richtung bis Braunschweig haben wir gute Kontakte.“ Und so ist das Everner Osterfeuer auch 2015 mit mehr als 120 Besuchern bis spät in die Nacht wieder gut besucht gewesen.

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