Ortsräte Bilm, Höver und Ausschuss prüfen Holcim-Antrag

23. April 2015 @

Rund zwei Stunden debattierten, untersuchten und stritten die Ortsräte Bilm und Höver sowie der Fachbereichsausschuss Stadtentwicklung unter der Leitung vom Ausschussvorsitzenden Hartmut Völksen über den Antrag der Holcim AG aus Höver auf Veränderung der Ausgleichsflächen für den Mergelbau. Dabei ging es um eine Stellungnahme, die die Region Hannover als zuständige Behörde angefordert hatte.

Thomas Dunz (re. stehend) trägt die Wünsche Holcims zu den Änderungen vor - Foto: JPH

Thomas Dunz (re. stehend) trägt die Wünsche Holcims zu den Änderungen vor – Foto: JPH

Zunächst erläuterten Bernd-Henning Reupke, Umweltbeauftragter von Holcim in Höver, und Thomas Dunz vom planenden Ingenieurbüro Dr. Fahlbusch und Partner die im Antrag an die Region aufgeführten Wünsche zur Veränderung der Ausgleichsflächen an der Mergelgrube. Danach sollen die 2004 vereinbarten Flächen A 8.2, A 9 und A 8.3, sowie die Fläche Krummer Kamp später aufgeforstet oder an anderer Stelle zusammengefasst werden. Hintergrund dazu ist entweder die Tatsache, dass die Firma nicht im Besitz der erforderlichen Flächen kam oder die Zusammenfassung von Flächen zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoller erscheint.

Sowohl darüber als auch über Umsetzungszeitpunkte verschiedener Absprachen und Auflagen wurde dabei heftig gestritten. Danach stimmte die Versammlung der Stellungnahme der Stadt prinzipiell zu und machte nur kleinere Veränderungen. An einer Stelle (A 8.2.) ist zudem die Ausgleichsfläche zweimal vergeben worden, was rechtlich nicht zulässig ist. Das Gremium möchte dann zudem, dass die Region eine zusätzliche Betrachtung bezüglich des geplanten „Feldlerchenfensters“ vornimmt. Zudem wurde beschlossen, dass die Stellungnahme entgegen der Verwaltungsplanung den gleichen Weg nimmt wie die damalige Zustimmung zur Planfeststellung. Damit wird die Stellungnahme nun im Verwaltungsausschuss und danach im Stadtrat vorgelegt.

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