Orkan beschäftigt Sehnder Feuerwehren

1. April 2015 @

Sieben Feuerwehreinsätze hat der Orkan Niklas auch in Sehnde veranlasst. Los ging es allerdings bereits im Vorfeld am Montag, 30. März, gegen 17.30 Uhr in Ilten mit dem Vorgänger von „Niklas“. Auf der Straße nach Lehrte drohte ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen. Die Gefahr wurde durch die Feuerwehr beseitigt.

Im Sehnder Heckenweg beseitigte die Feuerwehr einen abgebrochenen Baum – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Im Sehnder Heckenweg beseitigte die Feuerwehr einen abgebrochenen Baum – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Dann kam am Dienstag zunehmend die Windgeschwindigkeit von bis zu 150 Kilometer pro Stunde auch über Sehnde. In der Zeit zwischen 15 und 17 Uhr gab es zunächst vier Alarmierungen. Es begann in Sehnde am Heckenweg, wo ein Baum umzustürzen drohte. Er wurde soweit nötig gefällt . Um 16.30 Uhr gab es ein ähnliches Problem in Bolzum am August-Hennies-Weg, wo allerdings der Baum schon auf der Straße lag. Um 16.40 Uhr mussten in Sehnde Am Papenholz lose Dachteile entfernt werden und an der Peiner Straße lag zehn Minuten später ein Baum auf einem Wintergarten, der dadurch nach Feuerwehrangaben vollständig zerstört wurde.

An der Peiner Straße in Sehnde zerstörte ein Baum einen Wintergarten – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

An der Peiner Straße in Sehnde zerstörte ein Baum einen Wintergarten – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Um 18 Uhr war dann in Rethmar Alarm. Auch an der Gutsstraße, Ecke Poststraße, drohte ein Baum umzufallen. Eine Viertelstunde später stürzte dann tatsächlich ein Baum in Rethmar an der Hauptstraße um. Zuvor hatte sich dessen Stamm gespalten und mit einem Teil das Dach eines
Wohnhaus beschädigt. Die Feuerwehr sicherte die losen Dachziegel und entfernte den Baum. Den bislang letzten Einsatz hatte die Feuerwehr in Bolzum um 19.15 Uhr, wo ebenfalls ein Baum an der Straße Am Anger umzufallen drohte.

In Rethmar beschädigte ein gebrochener Baum Hauptstraße das Dach eines Hauses – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

In Rethmar beschädigte ein gebrochener Baum an der Hauptstraße das Dach eines Hauses – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

„Die Brandschützer waren auf ein derartiges Einsatzaufkommen jedoch gut vorbereitet und konnten diese Einsätze ohne Probleme abarbeiten. Im Gegensatz zu anderen Regionen in Norddeutschland ist die Stadt Sehnde damit bezüglich des Unwettereinsätze glimpflich davon gekommen“, teilte Stadtfeuerwehrsprecher Michael Schulz am Abend mit.

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.