Neue Obstbäume für die Streuobstwiese Bolzum

19. Mai 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Nachdem Anfang 2000 die ersten Obstbäume auf dem Grünstreifen westlich des damaligen Neubaugebietes „Wehminger Straße Nord“ gepflanzt wurden, hat die Stadt Sehnde immer mal wieder abgestorbene Bäume ersetzt und neue Apfelbäume gepflanzt.

Die neue Streuobstweise in Bolzum steht allen Bürgern zur Ernte zur vefügung - Foto: Stadt Sehnde

Die Streuobstwiese in Bolzum steht allen Bürgern zur Ernte zur Verfügung – Foto: Stadt Sehnde

In diesem Frühjahr wurden gleich sechs neue Bäume gesetzt, wobei die Stadt  auf alte Hochstammsorten zurückgegriffen hat, darunter „Ontario“ oder „Goldparmäne“. Für die Natur sind Streuobstwiesen von großer Bedeutung. Viele Tier- und Pflanzenarten können in diesem Lebensraum vorkommen, darunter der Steinkauz, Wendehals und Grünspecht. Durch extensive Pflegemaßnahmen mit ein- bis zweimaliger Mahd unter den Bäumen kann sich die Natur ungestört entfalten. Dabei spielt der Ernteertrag einer Streuobstwiese eher eine geringe Rolle. Gerade alte Bäume bieten zudem Lebensräume für Fledermäuse und Spechte. Die Obsternte ist für die Bürger dabei eine feine Nebensache.

Die 2700 Quadratmeter  große Grünfläche  in Bolzum erfüllt mit integriertem Kinderspielplatz verschiedene Funktionen. Zum einen dient sie als Kompensationsfläche der ökologischen Aufwertung des Ortsrandes, zum anderen schafft sie Raum für Kinderspiel, Kommunikation und Aufenthalt im Freien für alle Altersgruppen.  So begrüßt es die Stadt Sehnde sehr, wenn das Obst zukünftig viele Abnehmer findet , die es verwerten oder frisch vom Baum verzehren.

Die Stadt nahm auch in anderen Stadtteilen weitere Pflanzungen vor. In Ilten wurden im Bereich Kleewiese 29 Ahornbäume gepflanzt, in Bilm sind es zwei Wildäpfel am Tegtkamp und in Rethmar gab es vier neue Linden im Bereich Von-Rutenberg-Anger. In Sehnde kommen drei Linden am Stadion, eine Linde am Spielplatz Südtorfeld und 40 Meter Hecke am Friedhof hinzu; Evern bekam eine Linde neu an den Kapellenplatz.

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