Müll ist kein „Allgemeingut“

4. Mai 2015 @

Zu zwei Müllentsorgungen der „einfachen“ Art ist es am Wochenende gekommen. Dabei haben die Verursacher ihren Unrat einfach abgestellt und hoffen, irgendwer wird sich schon darum kümmern. Immerhin hatte es einer der „Beseitiger“ schon mal bis zum Wertstoffhof in Sehnde geschafft, den anderen war wohl sogar der Weg dahin einfach zu weit.

Die Fete war fröhlich, die Entsorgung überflüssig - Foto: Privat

Die Fete war fröhlich, die Entsorgung überflüssig – Foto: Privat

Bei einem Ausflug an die alte Schleuse zwischen Bolzum und Sehnde waren zwei unserer Leser* auch an dem dort gestalteten „Angelplatz“ am Kanal. Hier hatten offensichtlich einige Leute zuvor ein Grillen veranstaltet – wie man leider aus den Hinterlassenschaften schließen konnte. Neben Glassplittern zerbrochener Flaschen blieben die Müllsäcke einfach neben der Anlage liegen – wohl in der Hoffnung, dass aha ein Müllschiff zur Beseitigung vorbeischicken werde. Leider ist das nicht der Fall – und so bleibt nichts anderes übrig, jemanden gegen Bezahlung damit zu beauftragen, privaten Abfall abzuholen.

Hauptsache das Ding ist aus dem Haus - Foto: JPH

Hauptsache das Ding ist aus dem Haus – Foto: JPH

Auch am Wertstoffhof war der Glascontainer zu klein, um das Aquarium darin unterzubringen. Zerlegen kam auch nicht in Betracht – soll doch der Containerdienst sehen, wie er das Ding wegbekommt. Wenigstens wurden schon mal die Fische daraus entfernt und das Wasser abgelassen. Selbst der Plastikaufsatz wurde nicht entfernt – vielleicht will der Containerdienst ihn ja gesondert als „Wertstoff“ verkaufen? Jetzt muss wohl der Abholfahrer das Aquarium zerlegen, damit es in seine Container passt. Da hat sicher jemand den Begriff „Arbeitsteilung“ falsch verstanden.

*Namen der Redaktion bekannt

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