Mit einem Preis in die Ferien

28. Januar 2017 @

Vorlesen und gewinnen – das ist die einfache Formel, die viele Schüler an der KGS jedes Jahr ausprobieren. Denn jedes Jahr findet an der Schule wieder der Vorlesewettbewerb unter der Organisation von Christina Petersen und Michael Gollert statt, der seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgeschrieben wird.

Jella Spehling las ihren Beitrag noch einmal vor – Foto: JPH

Nachdem zunächst die Klassen der 6. Jahrgangsstufe aus dem K- und G-Bereich der KGS ihren Sieger ermittelt haben, geht es in den Schulwettbewerb. Dort treten die jeweiligen von den Schülern gewählten Sieger dann im K- und G-Bereich gegeneinander an und werden von einer Jury bewertet. Das gibt dann die beiden Schulsieger – die selbst im Folgejahr in der Jury sitzen. Danach startet der Regionswettbewerb, von wo es weiter nach oben geht. Der neue Wettbewerb beginnt nun vor den Herbstferien und die Klassenauswahl startet danach.

Dieses Jahr hatten sich 17 Schüler der beiden Schulzweige der Konkurrenz gestellt und dann die beiden Sieger ermittelt (SN berichteten) . „Eigentlich sind alle Sieger“, so Gollert, „denn Lesen kennt keine Verlierer.“ Und so gab es für alle Teilnehmer am Tag der Zeugnisferien einen kleine Feierstunde mit allen Schülern des Jahrgangs im Forum der KGS. Dort wurde die Preisübergabe musikalisch  umrahmt von der Folk-AG der Schule unter Leitung von Mike Möllers, der gleich für den dringend benötigten Nachwuchs für die Band warb.

Die Teilnehmer der G-Klassen mit Christine Petersen (li.) und Michael Gollert (re.) – Foto: JPH

Nach dem einleitenden Stück „Goldammer-Polonaise“ las zunächst die Siegerin der K-Klassen, Jella Spehling, ihren Beitrag noch einmal vor, aus der liebevollen „Dekoration eines Wohnzimmers. Nach der Musik Irish Concert Reel und Bird in the Bush, las dann der Sieger der G-Klassen, Jonas Jeworutzki, aus seinem Buch vor. Der Regionswettbewerb findet für die beiden Sieger übrigens im Februar 2017 statt.

Nach der Musik übergaben Petersen und Gollert allen Teilnehmern eine Urkunde und ein Buch, gesponsert vom Börsenverein, von Tobias Elsäßer, der die Schüler auch besucht hatte (SN berichteten), mit dem Titel „Linus Lindbergh und der Riss in der Zeit. Damit ist für die Wettkämpfer dann schon einmal die Zeit der Zeugnisferien, die nach der Musik Zouras der Folk-AG begannen, spannend gesichert.

 

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