Klinikum Wahrendorff sagt „Danke“ an die Feuerwehr

11. September 2015 @

Bereits zum vierten Mal lädt das Klinikum Wahrendorff die Feuerwehren seines Brandabschnitts zu einem Grillfest auf den Dorffplatz nach Köthenwald ein. Dort, wo die Feuerwehrmänner und –frauen sonst im Einsatzanzug ihre Anwesenheit zeigen, wurde am gestrigen Abend in lockerer Atmosphäre gefeiert und geklönt. Aber auch für den Einsatzauftrag gab es eine Überraschung. Mit dabei waren auch der Sehnder Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke und der Stadtbrandmeister Jochen Köpfer.

Heide Grimmelmann-Heimburg (li.) und Heimleiter Danny Geidel (re.) übergaben jeweils 150 Euro für die Jugendfeuerwehren - Foto: JPH

Heide Grimmelmann-Heimburg (li.) und Heimleiter Danny Geidel (re.) übergaben jeweils 150 Euro für die Jugendfeuerwehren – Foto: JPH

Die Geschäftsführerin des Klinikums Wahrendorff, Heide Grimmelmann-Heimburg, begrüßte um 18 Uhr rund 75 Feuerwehrleute auf dem Festplatz, der an diesem Abend nur für diesen Zweck geöffnet war. Eingeladen waren die Ortswehren aus Ilten, Sehnde, Bilm, Höver und Wassel, die gemeinsam bei Alarmierungen nach Köthenwald anrücken. Jedes Jahr seit 2011 lädt die Geschäftsführung des Klinikums die Brandbekämpfer ein, um so ihren Dank für die oft langen nächtlichen Einsätzen, aber auch für die sichere und schnelle Hilfeleistung auszudrücken. „Wir bedanken uns bei Ihnen für die gute, schnelle Hilfe und die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei bislang sechs Einsätzen in diesem Jahr hier im Klinikum. Und auch für Ihren stets umsichtigen Umgang mit unseren Bewohnern und Patienten bei Ihren Einsätzen hier“, so Grimmelmann-Heimburg zur Begrüßung.

Nach der Übergabe begann die Vorführung des Schnellaufbau-Zeltes - Foto: JPH

Nach der Übergabe begann die Vorführung des Schnellaufbau-Zeltes – Foto: JPH

Aber sie hatte auch einen materiellen Dank mitgebracht. So erhielten die sechs Jugendfeuerwehren wieder eine finanzielle Unterstützung jeweils von 150 Euro für ihre Arbeit, weiß doch das Klinikum aus eigener Erfahrung, dass der Nachwuchs rechtzeitig gefördert werden muss.

Auch für die Verbesserung der Ausrüstung der Feuerwehren hatte sich das Klinikum etwas einfallen lassen. Vier sogenannte „Schnellaufbau-Zelte“ im Wert von 16 000 Euro hatte die Geschäftsleitung besorgt und übergab sie nun durch Grimmelmann-Heimburg an den Stadtbrandmeister Jochen Köpfer. Die Zelte dienen der Unterbringung von Personen aus evakuierten Häusern bei Bränden, die sich damit nicht mehr der Witterung aussetzen müssen. Zwei der Zelte gehen nach Ilten, je eines nach Sehnde und Rethmar. Alle vier mit einer Grundfläche von 25 Quadratmetern können mit Tunneln zu einer gemeinsamen Unterbringung zusammengekoppelt werden.

Für die vier Zelte dankten Diethelm Huch (Rethmar), Sven Grabbe (Sehnde), Andreas Neuse (Ilten) (.v.re.) und Stadtbrandmeister Jochen Köper und Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke der Geschäftsführerin Heide Grimmelmann-Heimburg (3.v.li.) - Foto: JPH

Für die vier Zelte dankten Diethelm Huch (Rethmar), Sven Grabbe (Sehnde), Andreas Neuse (Ilten) (.v.re.) und Stadtbrandmeister Jochen Köper und Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke (v.li.) der Geschäftsführerin Heide Grimmelmann-Heimburg (3.v.li.) – Foto: JPH

Natürlich musste eines dieser Zelte, die in zwei handlichen Rucksäcken verpackt sind, sofort in einer Vorführung aufgebaut werden. Innerhalb von vier Minuten hatten die Feuerwehrleute das Zelt stehen und rund 50 Besucher konnten den Innenraum testen. Im Namen der Sehnder Feuerwehr bedankte sich Köpfer für die Spende, die auch eine wesentliche Verbesserung für die Betreuung der Bewohner im Klinikum bei Einsätzen darstellt. Auch der Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke dankte der Geschäftsführung, aber vor allem für die erneute Einladung der Feuerwehrleute, die ehrenamtlich zu jeder Tages- und Nachtzeit Ihrem Dienst nachgehen und sich über eine solche Anerkennung freuen. „Damit ist das Klinikum ein Vorbild für viele andere in Sehnde“, schloss er. „Für viele ist der ehrenamtliche Einsatz der Feuerwehren einfach nur selbstverständlich.“

Nach dem offiziellen Teil des Abends ging es dann an die Grillwaren, die Salate und die Getränke, um sich bei vielen Gesprächen zwischen Klinikpersonal und Feuerwehrleuten auszutauschen.

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