Klagen über Bettler in Sehnde nehmen zu

17. September 2015 @

In Sehnde und einigen Ortsteilen ist in der zurückliegenden Zeit vermehrt über Bettelei geklagt worden, wobei die Aufdringlichkeit vor allem beim Betteln in Geschäften der Mittelstraße Anlass zur Klage gab. Aber auch an Privathäusern, zuletzt in Rethmar, soll geklingelt und Geld erbeten worden sein.

In der Mittelstraße waren die Bettlerinnen in den geschäften und saßen zeitweise auf der Straße - Foto: JPH
In der Mittelstraße waren Bettlerinnen in den Geschäften und saßen zeitweise an der Straße – Foto: JPH/Archiv

Dabei sind es meistens Bettlerinnen, oft in wechselnder Zusammenstellung der Gruppe von zwei oder drei Personen, die in Geschäfte kommen, dort penetrant um Geld betteln und sich kaum abweisen lassen. Dabei kommt es vor, dass sich eine der Personen auch intensiv für die Lage der Kasse und deren Umfeld interessiert, so eine Zeugin, die namentlich nicht genannt werden möchte*. Der Verdacht allerdings, der schon laut wurde, so der Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke auf Anfrage, dass es sich dabei um Asylbewerber handele, ist falsch. „Von der Bettelei in der Mittelstraße ist weder der Polizei noch der Stadtverwaltung etwas bekannt.“ Allerdings, räumt er ein, gäbe es viele Trittbrettfahrer, die Sammlungen vortäuschten oder auch Bettelgruppen, beispielsweise aus Rumänien, die natürlich auch in Sehnde auftauchten. Im Zweifelsfall sollte am besten umgehend die Polizei verständigt werden, damit diese Personen überprüft werden können.

*Name der Redaktion bekannt

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