ILE-Gemeinden erfreut über die Entscheidung

25. April 2015 @

Die erneute Bewerbung als Integrierte Ländliche Entwicklungsregion (ILE-Region, früher ILEK) hat sich gelohnt. Donnerstag kam offiziell die Information bei den vier Kommunen an, dass die „Börde-Region“, zu der sich die Gemeinden Algermissen, Harsum, Hohenhameln und die Stadt Sehnde zusammengeschlossen haben, erneut in die Förderung aufgenommen wurde, wie die SN bereits gestern meldeten.

Die Börderegion wurde wieder in die ILE-Förderung mit Algermissen, Harsum, Hohenhameln und Sehnde bis 2020 aufgenommen: „Integrierte Ländliche Entwicklung“ kann gemeinsam weitergehen - Logo: ILEK Börderegion

Die Börderegion wurde wieder in die ILE-Förderung mit Algermissen, Harsum, Hohenhameln und Sehnde bis 2020 aufgenommen: „Integrierte Ländliche Entwicklung“ kann gemeinsam weitergehen – Logo: ILEK Börderegion

„Die Freude über den positiven Bescheid ist riesengroß“, sagte Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. Das Bewerbungsverfahren war sehr aufwändig gewesen, mit einer intensiven Bürgerbeteiligung war das Konzept erarbeitet worden. „Wir waren von der Qualität des Konzeptes der Börderegion für die neue Förderperiode überzeugt“, so Lehrke. Dennoch blieb die Spannung bis zur gestrigen Bekanntgabe der Entscheidung.

Die vier Kommunen waren schon in der letzten Förderperiode von 2006 bis 2013 im ILEK-Förderprogramm, die Gelder aus dem Bereich der EU-Programme LEADER und ELER bekommen. Nach Auslaufen dieser Förderperiode gab es mehr als ein Jahr Stillstand. Der Austausch mit den Nachbar-Kommunen fand zwar auch in dieser Zeit statt, geförderte Investitionen waren aber nicht möglich gewesen. Dass das Projekt unbedingt fortgesetzt werden sollte, bestätigt Lehrke: „Die ILEK-Börderegion sei eine Erfolgsgeschichte.“ Zum einen profitieren die Kommunen vom Austausch mit den Nachbarn, darüber hinaus konnten auch viele Projekte für und in Sehnde realisiert werden. Unter anderem floss Geld in die Sanierung von Gebäuden und Straßen, aber auch in die Unterstützung ehrenamtlichen Engagements, wie die Erstellung des Kulturfahrplans, und vielem mehr.

Schwerpunkte für die zweite Förderperiode werden Themen wie demografischer Wandel, Naherholung und Klimaschutz sein. Insgesamt 20 Regionen erhalten diese Förderung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für ein Regionalmanagement als ILE-Region. Das Programm läuft bis 2020.

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.