Harter Heimberg-Fuchs Wettkampf in Bilm

15. September 2015 @

Auch dieses Jahr startete wieder der Heimberg-Fuchs-Wettbewerb mit drei Sehnder und 16 eingeladenen Ortswehren. Am Sonnabend traten neben den Sehndern auch Gruppen aus Peine, Hildesheim und der Region Hannover zum sportlichen Vergleich im Löschwesen nach Heimberg-Fuchs an.

Bei Heimberg-Fuchs wird mit der eigenen Pumpe gearbeitet - Foto: JPH

Bei Heimberg-Fuchs wird mit der eigenen Pumpe gearbeitet – Foto: JPH

Nach diesen Regeln gilt es, einen Angriff mit drei Strahlrohren, einer Wasserversorgung aus offenem Gewässer mit der eigenen Pumpe über einen Verteiler vorzutragen. Das möglichst schnell, aber auch schulmäßig mit möglichst wenigen Fehlern. Das beginnt bei den Kommandos und endet mit dem „Abschießen“ der drei Eimer, die als Ziel für die eingesetzten Trupps im „Brandbereich“ stehen. Dabei muss der Angriffstrupp den linken, der Wassertrupp den rechten und der Schlauchtrupp den mittleren Eimer von der Leiter schießen, weshalb dieser Wettkampf auch als „Eimer-Wettbewerb“ bekannt ist. Die Gruppenstarten mit einem Punktekonto von 500 Pluspunkten. Dabei gibt jeder Fehler zehn Minuspunkte, das Abschießen des falschen Eimers führt zur Disqualifikation. Die benötigte Zeit ergibt ebenfalls Minuspunkte. Zudem fließt das Alter der Gruppe in die Bewertung ein. Das Endergebnis ergibt sich dann aus den verblieben Punkten.

Nach der Begrüßung durch den Ausrichter, die Ortswehr von Bilm um Ortsbrandmeister Thomas Beckner, galt es für die 19 Gruppen, ihr Können unter Beweis zu stellen und Präzision und Schnelligkeit zu beweisen. Am Ende hieß es dann: Sieger des diesjährigen Heimberg-Fuchs-Wettbewerbs in Bilm ist die Ortsfeuerwehrgruppe aus Negenborn mit 40 Sekunden, vor den Gruppen aus Heeßel (Sieger 2014) und Dachtmissen gewann. Die Sehnder Ortsfeuerwehren belegten den fünften Platz (Klein Lobke), den zehnten Platz (Ilten) und den dreizehnten Platz (Bilm). Dabei waren die Gastgeber im vergangene Jahr noch Dritte geworden.

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