Gospelsingen im Ratssaal gut besucht

28. Juli 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Erwartungsvoll gespannt steht die Gesangsgruppe um Christine Hamburger da und wartet auf ihr Publikum um 17 Uhr. Denn dann ist die Aktion des Ferienpasses Sehnde öffentlich und die Kinder und Jugendlichen freuen sich darauf, ihren Gästen – Eltern, Großeltern, Geschwistern und Musikliebhabern – das neu gelernte zu präsentieren.

Anna Thumser und Annabell spielen Klavier - Foto: JPH

Anna Thumser und Annabell spielen Klavier – Foto: JPH

Die Aktion startet im Rahmen des Sehnder Ferienpasses um 11.30 Uhr mit zehn Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen elf und 16 Jahren, die sich mit verschiedenen Musikrichtungen befassten und bei der die Säger auch aus Syrien, Albanien und dem Libanon kamen. „Sprachbarrieren gab es nicht“, sagte Hamburger, die am Nachmittag dann ab 15.30 Uhr gemeinsam mit der Pianistin Anna Thumser aus Hannover dann ein offenes Singen mit Eltern und Kinder veranstaltete.

Erik, Franzi und Katie (v.re.) rappten mit Christine Hamburger - Foto: JPH

Erik, Franzi und Katie (v.re.) rappten mit Christine Hamburger – Foto: JPH

Hatte man morgens noch die Melodien vom Band eingespielt und vom Beamer den Text als Karaoke abgelesen, ging es nun für die zwei Erwachsenen und 11 Kinder um ein Singen mit Livemusik und Textzettel. Hamburger, im Hauptberuf Chorleiterin, hatte die jahrelang in der Gospelkirche in Linden-Süd, der Erlöserkirche, gearbeitet, bevor sie ihren Arbeitsplatz nach Wuppertal verlegte. Sieben Lieder hatte die nachmittagsgruppe einstudiert, dazu kamen dann drei Jugendliche aus dem Vormittagssingen, Erik, Katie und Franzi.

Danach kam der Chor, der das Publikum einbezog - Foto: JPH

Danach kam der Chor, der das Publikum mit einbezog – Foto: JPH

Sie begannen das Konzert mit jeweils einem Solovortrag und Chorbegleitung durch alle Anwesenden. Danach wurde dann mit dem Chor gemeinsam gesungen, bekannte Songs wie „Kumbaya my Lord“ und „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“. Nachdem die erste Scheu abgelegt war, sang auch das Publikum kräftig mit. Das Singen auch heute noch Zuspruch findet, beweist Erik, der aus Österreich gerade zu Besuch bei seiner Großmutter ist und die ihn zur der Aktion angemeldet hatte. „Das ist das erste Mal, dass ich Rap gesungen habe“, erzählte er, „aber das will ich zuhause weitermachen. Hat Spaß gemacht.“ Das traf auch auf die anderen Sänger an diesem Abend zu – und so war die gemeinsam Zeit von rund 45 Minuten schnell vorbei – fast unbemerkt.

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