Update: Flächenbrand bei Bilm – Fünf Ortswehren löschten das Feuer

30. Juli 2017 @

Zu einem Flächenbrand sind die Ortsfeuerwehren aus Bilm und Ilten heute um 16.16 Uhr in die Feldmark bei Bilm alarmiert worden. An der Straße von Bilm nach Wassel (K 143) war eine Fläche von mindestens 150 mal 200 Metern gegenüber des Waldanfangs auf dem Weg nach Wassel in Brand geraten.

Fünf Ortsfeuerwehren mit wasserführenden Fahrzeugen, ein Traktor mit Pflug und ein Grubber waren eingesetzt – Foto: JPH

Um 16.10 Uhr meldete ein Anwohner aus Bilm der Feuerwehr, dass Rauch am Waldrand zwischen Bilm und Wassel sichtbar wäre. Eine weitere Meldung kam durch einen Verkehrsteilnehmer, der die Kreisstrasse befahren hatte und über Notruf einen Stoppelfeldbrand meldete. Schon auf der Anfahrt der Feuerwehren aus Bilm und Ilten hatte der Einsatzleiter aus Bilm Verstärkungskräfte nachgefordert, weil im Bereich des Brandes keine Wasserversorgung für einen sich intensiv entwickelnden Einsatz verfügbar ist. So gab es zusätzlichen Alarm für die Ortsfeuerwehren von Höver, Sehnde und Wassel. Dazu wurden der Rettungsdienst und die Polizei eingesetzt. Dabei galt es für die eingesetzten Kräfte auch, ein Übergreifen der Flammen vom Feld in das Unterholz eines nahegelegenen geschützten Teiches zu verhindern. Der Wind war dabei ein zusätzliches Erschwernis für die Feuerwehren, da er Flammen immer wieder anfachen konnte. Zusätzlich zu den Löschfahrzeugen und Mannschaftstransportwagen war der Einsatzleitwagen aus Sehnde angerückt, um den örtlichen Einsatzleiter zu unterstützen und die Verbindung mit der Leitstelle sicherzustellen.

Die Ausbreitung des Feuers ist dann durch ein Roden des abgeernteten Feldes mit Traktor, Pflug und Grubbern verhindert worden, Glutnester löschten danach die Einsatzkräfte. Nach etwa 25 Minuten war so das Feuer unter Kontrolle und weitgehend gelöscht. Während die Unterstützungskräfte wieder abrückten, löschte die Ortsfeuerwehr Bilm noch letzte Bereiche ab.

Das Übergreifen auf den Teichbereich (re.) wurde verhindert – Foto: JPH

Wie das abgeerntete Feld allerdings in Brand geraten konnte, ist auch dem Stadtbrandmeister Jochen Köper, der vor Ort im Einsatz war, nicht klar. Der Boden ist voll mit Wasser, elektrische Leitungen verlaufen nicht über oder unter dem Feld und so kann eigentlich nur eine fahrlässige oder gezielte Inbrandsetzung angenommen werden.

Im Einsatz waren an diesem Sonntag vor Bilm 75 Feuerwehrkräfte mit 14 Fahrzeugen, der Rettungsdienst und zeitweise die Polizei. Die K 143 war für rund eine Stunde voll gesperrt. Eine Umleitung war verfügbar, so dass der Verkehr nur geringfügig behindert wurde.

 

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.