Ferienpass-Erlebnistage im Schullandheim Heideheim

4. September 2015 @

Hans-Jürgen Grethe, Elwira Leupold und Klaus Langkop vom Civitan Club Sehnde und Antje Friedrich sind am Montag, 17. August, und am folgenden Dienstag mit jeweils neun Kindern zwischen acht und zwölf Jahren beim Heideheim am Würmsee auf “Eine Reise um die Welt im Niedrigseilgarten” gegangen. Die Weltreise war als Tagesausflug im Ferienpass der Stadt Sehnde durch den Club angeboten worden. Leider hat das Wetter nicht so gut mitgespielt, so dass die „Weltreise“ zum Teil im Haus angetreten werden musste.

Auf der Wippebrücke war viel Koordination erforderlich, um das Gleichgewicht in allen lagen zu halten - Foto: H-J. Grethe

Auf der Wippebrücke war viel Koordination erforderlich, um das Gleichgewicht in allen lagen zu halten – Foto: H-J. Grethe

Begrüßt wurde die Gruppe von der Chefin des Schullandheimes Heideheim, Petra Baumgarte. Und gleich danach musste die Reisegruppe einen „Dschungel“ durchqueren. Dabei ging es über ein aufgeklebtes Gitternetz, bei dem nur bestimmte Quadrate betreten werden durften, und bei einem „Fehltritt“ musste dann wieder von vorn angefangen werden. Das Ganze erinnerte ein wenig an Memory, aber schließlich hatten alle gemeinsam den Dschungel durchquert.

Als nächstes musste der “Mohawk Walk” über den Amazonas überwunden werden, was trotz des lauernden Krokodils geschafft wurde. Vom Amazonas ging die Reise nach Italien und zwar auf eine sehr wackelige „Wippbrücke“. Hier war wieder, wie bei allen Reisezielen, vorher eine gute Beratung und Teamwork gefragt, denn es mussten nacheinander immer zwei Kinder auf die Brücke und das Gleichgewicht halten. Zum Schluss wechselten sie dann noch die Seiten.

Nun ging es in das Reich der Mitte , wo es galt, die Chinesische Mauer mit einer Höhe von etwa 3 Metern zu überwinden; was bei der Höhe zunächst fast unmöglich erschien. Wer musste hier als Erster hoch und wer als Letzter? Diese Frage stand vor der Überwindung der Mauer auf der Liste und sie wurde bravourös gelöst. Denn nach den ersten zwei “Überwindern” durften zwei Bretter aus der “Chinesischen Mauer” entfernt werden, die zum Schluss natürlich wieder eingesetzt werden mussten.

Als letzte Station ging es in das „Bissendorfer Moor“. Mit ausgesparten Baumklötzen mit Holzbalken in unterschiedlicher Länge sollte man das Moor überwinden, ohne darin zu versinken. Wer herunterfiel, dem wurden die Augen verbunden und der war auf Hilfe angewiesen – schließlich steckte er im Moor. Auch hier haben es alle natürlich am Ende wieder gemeinsam geschafft.

Zum Schluss gab es von Petra und ihrem Mann leckeres Gegrilltes. Auf dem Speiseplan standen Steaks, Bratwürste und Chicken Wings, dazu Brot, Salate und schmackhafte Rosmarinkartoffeln sowie für jeden ein Getränk. Schließlich kehrten alle Reisenden mit neuen Erfahrungen wieder nach Sehnde zurück, nicht ohne einen großen Dank an Petra, die mit viel Einfühlungsvermögen und Humor die Sehnder „Ferienpass-Reisegruppe“ sicher durch alle Länder geführt hatte.

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