Fassade am Bürogebäude fängt Feuer

13. Juli 2015 @

Die Außenfassade an einem Bürogebäude am Borsigring in Sehnde ist am Freitagnachmittag in Brand geraten. Der Brandherd lag dabei gegenüber des Feuerwehrhauses. Verletzt wurden niemand, die Schadstoffemission lag unter den gesetzlichen Grenzwerten.

Um 15.07 Uhr ging in der Regionsleitstelle Hannover ein Notruf zu einer unklaren Rauchentwicklung an einem zweigeschossigen Bürogebäude am Borsigring in Sehnde ein.Daraufhin wurden die Ortsfeuerwehr Sehnde und ein Rettungswagen alarmiert.

Die fassade wurde geöffnet und der Brand gelöscht - Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Die Fassade wurde geöffnet und der Brand gelöscht – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellten sie eine leichte Rauchentwicklung aus dem Dachbereich und der vorgehängten Fassade fest. Nach der ersten Erkundung war durch die Feuerwehrleute vor Ort nicht auszuschließen, dass das Feuer sich hinter der Außenfassade bis auf das Dach ausgebreitet hatte. Daraufhin wurden Fassadenteile entfernt.

Nachdem die Feuerwehr sie entfernt hatte, konnte der dahinter entstandene Schwelbrand sehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Eine Fläche von zirka drei Quadratmetern war betroffen und umfasste im Wesentlichen die Holzunterkonstruktion. Das Dach war glücklicher Weise noch nicht betroffen.

Um 15:30 Uhr konnte dann „Feuer Aus“ gemeldet werden. Anschließend wurde eine weitere Blende von der Wandverkleidung entfernt und die übrige Konstruktion mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Im Anschluss nahm die Besatzung des sich ebenfalls vor Ort befindlichen Gerätewagens Messtechnik aus Höver Schadstoffmessungen vor, um Gefährdungen im Gebäude auszuschließen. „Grenzwerte wurden nicht überschritten, so dass die Mitarbeiter der Firma das Gebäude gefahrlos wieder betreten konnten“, merkte Stadtfeuerwehrsprecher Tim Herrmann an.

Zur genauen Brandursache hat die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen. Über die Schadenshöhe kann derzeit keine Angabe gemacht werden. Die Ortsfeuerwehr Sehnde und der Gerätewagen Messtechnik sowie der Rettungsdienst waren mit insgesamt 28 Einsatzkräften vor Ort.

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