Erneut Spaßführungen mit Jürgen Schröter im RMS

22. April 2015 @

Mehrere Schulklassen der Grundschule Rethmar besuchten in der vergangenen Woche am 15. und 16. April früh morgens um acht Uhr wie in den zurückliegenden Jahren das nahegelegene Regional-Museum Sehnde auf dem Gutshof. Mit dabei war wie immer Jürgen Schröter in seiner mittelalterlichen Kleidung und der Fahne des Großen Freien.

Schröter reiste aus Höver an und führte die Drittklässler erneut durch die Dauerausstellung „Das Große Freie“, die in diesem Jahr neu überarbeitet wird.
Da bei den Schülern zur Zeit die Sehnder Ortschaften mit ihrer Entstehungsgeschichte, ihren Namen und der Wappenbeschreibung das Unterrichtsthema sind und Schröter mit der Materie bestens vertraut ist, war für die Lehrerinnen Frau Erndt und Frau Theel naheliegend, mit ihren Schülern das Museum zu besuchen.

Die Grundschüler aus Rethmar zeigten viel Interesse an der Ausstellung - Foto: R. Niemann

Die Grundschüler aus Rethmar zeigten viel Interesse an der Ausstellung, betreut von Erhard Niemann (hi.li.) und Jürgen Schröter (hi.re.) – Foto: R. Niemann

Zuerst lernten die jungen Gäste aus einem zehnminütigen Film „Das große Freie“ chronologisch die Vergangenheit des einst selbstverwalteten Gebiets um Ilten kennen. Danach erklärte Schröter auf Anfrage der Mädchen und Jungen die Exponate in den einzelnen Vitrinen, die durch die Welfenherzöge verliehenen Wappen, die beiden Silbervogelketten, das kapitale Hirschgeweih aus dem Altwarmbüchner Moor, und auch das große Bild an der Nordwand stieß auf großen Interesse. „Wie haben die Menschen hier mal ganz früher gelebt, als es noch kein Auto und keinen elektrischen Strom gab, und wie alt sind sie damals geworden?“ wollten Lennert, Johanna und Eric wissen.
Viele, viele Fragen strömten nun auf Jürgen Schröter ein, die er voller Hingabe mit Witz und Spaß umfassend beantwortete.

„Hören wir auch noch was über die alte Mopedsammlung unten?“ fragte Louisa schließlich. Diesen Teil übernahm der Vorsitzende des Museumsvereins, Erhard Niemann, gern, da er als Oldtimerfachmann sein Wissen den Kindern gut vermitteln konnte. Die Schüler wollten alle zehn NSU-Fahrzeuge und deren Besonderheiten genau erklärt haben. Niemann gab danach bekannt, dass es in den Sommerferien im Rahmen des Ferienpasses der Stadt Sehnde wieder das beliebte Hufeisenschmieden und ein neues Angebot, eine Planwagenfahrt mit Schatzsuche im Bilmer Wäldchen, geben wird.

Nach eineinhalb Stunden im Museum hielt Niemann seinen jungen Gästen zum Abschied eine Schale mit Süßem hin, die schnell bis auf das letzte Stück geleert wurde. Voller Begeisterung und ausgelassen marschierten anschließend alle gemeinsam wieder im Gänsemarsch in Richtung Grundschule hinter ihrer Lehrerin Frau Theel her, und man konnte sie noch lange winken sehen.

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