ENAS tagt in Rethmar und sucht ehrenamtliche Mitmacher

14. April 2015 @

Das ehrenamtliche Netzwerk für Asylbewerber in Sehnde (ENAS) tagt am 16. April um 17 Uhr in Rethmar. Dort etabliert sich unter der Leitung von Laura Höfken in der Mensa der Grundschule Rethmar am Osterkamp um 17 Uhr ein runder Tisch, zu dem alle Interessenten eingeladen sind, die sich um die in Sehnde und den Ortsteilen aufgenommen Asylbewerber kümmern möchten.

Im Bundessortenamt in rethmar soll der erste Gemeinschaftsunterkunft entstehen - Foto: JPH

Im Bundessortenamt in Rethmar soll der erste Gemeinschaftsunterkunft entstehen – Foto: JPH

An diesem Termin sollen alle möglichen Angebote vorgetragen werden und sich Unterstützer und Mitarbeiter dafür melden. Dieses Treffen ist für alle Bürger und Bürgerinnen offen, die sich bereits jetzt um die Neuankömmlinge kümmern und dort ihre Arbeit vorstellen wollen oder die zukünftig bei einem Projekt ehrenamtlich mitmachen möchten.

Zwar sind die Asylbewerber derzeit noch dezentral untergebracht, aber es zeichnet sich ab, dass auch Sehnde auf eine zentrale Unterbringung umstellen muss. Gerade dafür ist das Angebot von Betreuung sehr wichtig. Da diese erste Zentralunterbringung mit bis zu 80 Plätzen in Rethmar auf dem Gelände des Bundessortenamtes stattfinden soll, ist die Einladung von ENAS auch in diesen Ortsteil erfolgt. „Wir suchen vor allem Leute, die ihre Freizeit anbieten, um die Bewerber zu betreuen – von Begleitung bei Behördengängen bis zur Freizeitgestaltung. Zudem brauchen wir dringend geeignete Personen auch für deutsche Sprachkurse und Sprachkundige, beispielweise in den Sprachen des Iran, von Afghanistan oder von Syrien“, so Höfken bei der Vorstellung von ENAS.

Wenn möglich will die Stadtverwaltung solche Containerunterbringung vermeiden - Foto: JPH

Wenn möglich will die Stadtverwaltung solche Containerunterbringung vermeiden – Foto: JPH

Derzeit betreut man in Sehnde 14 Kosovaren, elf Serben, zehn Montenegriner, zehn Iraner, zehn Afghanen, neun Albaner, neun Kolumbianer, sechs Pakistanis, sechs Palästinenser und fünf Libanesen. Dazu kommen Einzelpersonen aus Irak, Armenien, Türkei, Ruanda, Aserbaidschan, Elfenbeinküste, Georgien, Algerien und China.

Über eine Anmeldung zur Teilnahme würde sich Höfken unter der Telefonnummer 05138/707-231 freuen.

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