Ein- und Durchfahrt Rethmar wieder rechtlich möglich?

28. November 2017 @

Eigentlich sollte gestern die Durchfahrt durch Rethmar wieder frei sein – doch weit gefehlt. Nach wie vor beging jeder, der die B 65 am Montagmittag entlang fuhr und dabei den Abschnitt vom Ortseingang von Sehnde kommend in die Ortsmitte passierte, einen Verkehrsverstoß. Denn immer noch war gestern am frühen Nachmittag die Einfahrt ab dem Kreisel eingeschränkt und ab dem Behelfswendeplatz  des Busses komplett verboten. „Durchfahrt für Fahrzeuge aller Art verboten“, so stand es noch an der auf der Straße stehenden Sperre.

Immer noch wird in Rethmar gebaut – Foto: JPH/Symbolfoto

Dass trotzdem „Fahrzeuge aller Art“ wieder in den Ort einfuhren, lag wohl an der Ampel, die weiter vorn einsehbar den Verkehr regelte und jeweils eine Fahrtrichtung frei gab. Noch weiter vorn in Richtung Evern, an der Kreuzung Triftstraße-Hauptstraße-Am Gutshof  ging manchmal dann gar nichts: Dort arbeiteten und rangierten die Baumaschinen, darunter die lange Fräsmaschine. Alles in allem gibt es nach wie vor in der Ortschaft eine unklare Verkehrslage, die viele Verkehrsteilnehmer einfach – und logisch – für sich selbst lösen. Denn die frühere Beschilderung, sogar mit dem Hinweis auf die Komplettsperrung, stand noch auf der Straße wie in der vergangenen Woche. Ebenso die „Sackgassen-Hinweise“ an den inzwischen passierbaren Einfahrten an den Seitenstraßen auf die B 65 in Rethmar.

Da muss man schleunigst ein klare Verkehrslage schaffen, auch zur Rechtssicherheit für Bauunternehmen und Autofahrer.  Wer darf was und in welcher Spur, Fahrtrichtung und Reihenfolge – nur so kann ein vernünftiges Miteinander von Einwohnern, Bauarbeitern und Durchfahrenden hergestellt werden. Aber wenigsten kann man wieder nach Rethmar…

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.