Druckminderer schaltete Wasserversorgung von Sehnde ab

13. Januar 2017 @

Der Wasserdruck in Sehndes Kernstadt ist am Montag für rund 30 Minuten stark abgefallen, Waschmaschinen blieben stehen oder das Mittagessen konnte nicht rechtzeitig fertig gekocht werden. Gegen 11 Uhr „lief“ aus der Leitung fast gar nichts mehr. Zahlreiche Anfragen erreichten daraufhin die Stadtwerke Sehnde, die als Anbieter die Belieferung mit H2O aus dem Harz sicherstellen. Doch die Ursache lag nicht beim örtlichen Versorger, sondern beim Lieferanten, den Harzwasserwerken.

Für 15 Minuten unterbrach ein Druckminderer die Versorgung – Foto: Stadtwerke/Archiv

„In der Zulieferung gab es einen technischen Fehler, der mal entstehen kann“, so Norbert Tammen, Betriebsingenieur der Harzwasserwerke und zuständig für die Leitung nach Sehnde. „Die Zufuhr wurde durch einen der eingesetzten Druckminderer unterbrochen.“ Die Druckminderer sind eingesetzt, damit die mit hohem Druck laufenden Versorgungsleitungen nicht geschädigt werden durch Überdruck. Bei Unregelmäßigkeiten mit hohem Druck greifen sie ein – bis zur Abschlatung.

Und genau das war am Montag geschehen. Einer der eingebauten Druckminderer hatte offensichtlich einen „Aussetzer“, der ihn ohne Grund zum Abschalten brachte. „Das ist ein Phänomen, den wir so auch noch nicht hatten“, sagte Tammen. „Nach etwa 15 Minuten lief er selbst wieder an und läuft seitdem fehlerlos. Wir brauchten ihn auch nicht auszuwechseln.“ Wahrscheinlich, so mutmaßt Tammen, hatte sich da etwas verklemmt in der Mechanik, was sich dann wieder gelöst hat. Auf jeden Fall hatte sich die Wasserversorgung nach kurzer Zeit wieder normalisiert un d läuft seitdem gewohnt stabil.

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