Drei Jahre für die Sicherheit tätig

29. April 2017 @

Etwa 40 Besucher waren in den Ratssaal der Stadt Sehnde gekommen, um sich dort über die Arbeit der Sicherheitsberater für Senioren (SfS) zu informieren und mit ihnen die erfolgreiche Arbeit zu feiern. Begrüßt wurden die Gäste und Berater vom 1. Stadtrat Rolf Steinhoff, der auch den Ersten Polizeihauptkommissar Ulrich Bode und den Polizeihauptkommissar Uwe Bollbach unter den Gästen begrüßte.

Erster Stadtrat Rolf Steinhoff dankte den Beratern für ihre Arbeit – Foto: JPH

Insgesamt 15 Sicherheitsberater sind derzeit in Sehnde aktiv, darunter eine Frau. „Gestartet war das Projekt mit 18 Beratern, wovon im Laufe der Zeit vier ausgeschieden sind. Dazugekommen ist eine neue Beraterin“, so Sabine Kramann von der Stadtverwaltung Sehnde, zuständig für die Aktion gemeinsam mit dem ebenfalls anwesenden Kontaktbeamten Polizeioberkommissar Stefan Flohr. Steinhoff betonte in seiner Begrüßung, dass nicht nur Sicherheit, sondern auch Sport für die Senioren notwendig sei – und man deshalb auch die Anwesenden einlade, sich auf dem Bouleplatz über dieses Spiel zu informieren.

In seiner Einleitung zum Vortrag von Bollmann fragte der Leiter des Polizeikommissariats Lehrte die Besucher, ob sie sich in Sehnde sicher fühlten. Nur einige Besucher gaben an, sich „im Dunkeln in Sehnde“ unsicher zu fühlen – doch es waren keine Kriminalitätsopfer im Saal anwesend. Und dann nannte er Fakten aus der Kriminalstatistik des zurückliegenden Jahres. Es gab 911 Opfer von Raub bis Körperverletzung, darunter 540 Männer und 370 Frauen – wovon in Lehrte und Sehnde zusammen nur 49 Betroffene über 60 gewesen sind. Dort, wo Ältere Opfer sind, nämlich bei Betrug und Fälschung, ist die Fallzahl um 16 Prozent in Sehnde gefallen – nicht zuletzt auch ein Verdienst der Sicherheitsberater, denen man heute für ihre Arbeit danke.

Ulrich Bode, Chef der Polizei in Lehrte, gab Hinweise zur tatsächlichen Sicherheitslage – Foto: JPH

Nach Kaffee und Kuchen gab es dann den Vortrag von Polizeihauptkommissar  Uwe Bollmann zum Thema „Sicher unterwegs“ – und das Angebot, sich auf dem Bouleplatz sportlich zu betätigen. Zum Schluss rief Kramann noch dazu auf, dass sich weiter Freiwillige melden sollten, die bereit sind, sich zum Sicherheitsberater ausbilden zu lassen. Interessenten können sich bei ihr unter der Telefonnummer 05138/707 238 oder beim Kontaktbeamten Stefan Flohr unter der Telefonnummer 05138/13 72 melden.

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