Die Stadt bittet um Unterstützung bei der Flüchtlingsbetreuung

11. September 2015 @

Mit Schreiben vom Dienstag ist der Stadt Sehnde einen neue Aufnahmequoten mitgeteilt worden (SN berichteten). Für den Zeitraum Oktober 2015 bis Januar 2016 wird Sehnde weiteren 143 Flüchtlingen eine Unterkunft bieten müssen. Auch das Netzwerk ENAS sucht weiter Mitmacher.

Die Stadt sucht engagierte Bürger - Logo: Stadt Sehnde

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Bund und Land haben inzwischen verstanden, dass die Kommunen langsam an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit stoßen. Die Umsetzung der nun geschnürten und zu schnürenden Pakete aus finanzieller Unterstützung, Unterkünften, Beschleunigung der Verfahren und Personalaufstockung benötigt allerdings noch Zeit, und bis dahin werden die Sehnder Bürger und die Stadtverwaltung auch hier vor Ort keine Wirkung davon spüren.

Die jetzt zu erfüllenden Quoten stehen fest und die Sehnder müssen sich dieser Aufgabe stellen, um den Menschen, die zu nach Sehnde kommen, zu helfen – und ein freundliches Zusammenleben zu gewährleisten. „Das schaffen wir nicht ohne Ihre Unterstützung. Nur dem großartigen ehrenamtlichen Engagement und der Bereitschaft, Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ist es zu verdanken, dass hier in Sehnde bisher ein friedliches Zusammenleben funktioniert und keine Sammelunterkünfte in öffentlichen Einrichtungen eingerichtet werden mussten“, teilt Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke mit. „Damit das so bleibt, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung!“

So benötigt die Stadtverwaltung dringend weitere Unterkünfte und neuen Wohnraum für die angekündigten Flüchtlinge. „Außerdem sind dankbar für jede ehrenamtliche Unterstützung im Netzwerk für Asylsuchende ENAS“, so der Bürgermeister. Interessenten finden weitere Informationen zum Unterstützernetzwerk auf den Homepage der Stadt.

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