Das erste Mal die Leine bewältigt

10. September 2015 @

Es war das erste Mal, das Ruderer des Rudervereins für das Große Freie Lehrte/Sehnde die Leine oberhalb von Hannover befuhren. In den 56 Jahren des Vereinsbestehens hatte es keiner gewagt, diesen Bereich mit vielen Wehren und Steinen im Flussbett zu berudern.

Die crew der Leinetour macht Pause nach dem Bootetragen - Foto: S. Kardinal

Die crew der Leinetour macht Pause nach dem Bootetragen – Foto: S. Kardinal

In diesem Jahr machten sich sieben Ruderer auf den Weg von Salzderhelden bis zum Maschsee. Auf der ersten Etappe mussten sechs Staustufen überwunden werden. Da es allerdings keine Schleusen gab, wurden die Boote drumherum getragen. Eine besondere Aufgabe stellte dann ein umgestürzter Baum dar, der quer über die Leine lag. Hier mussten die Ruderer die Boote über den Baum heben, während sie auf den Ästen balancierten. Den Ruderern boten sich malerische landschaftliche Ausblicke auf die Hügel im oberen Leinetal. Seltene Tiere, wie beispielweise der Eisvogel konnten beobachtet auf der Tour werden.

Solche Stufen behinderten trotz Regenbogens im Hintergrund den Weg - Foto: S. Kardinal

Solche Stufen behinderten trotz Regenbogens im Hintergrund den Weg – Foto: S. Kardinal

Nach der Übernachtung in Gronau führte die zweite Etappe dann nach Hannover. Auf dieser Strecke mussten die Boote nur drei Mal getragen werden und die Ruderer konnten danach den Anblick der Marienburg vom Wasser aus genießen. Die insgesamt 99 Kilometer lange Tour endete am Kanuclub am Maschsee.

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