Bürgermeister trifft in Dolgen auf Baldur

27. November 2017 @

Zu einem Aufeinandertreffen von Politik und Magie, zwei immerhin artverwandten Fächern, ist es in Dolgen gekommen. Hier besuchte Baldur, der Energiezauberer, mit seinem Adlatus  Carl gerade die Vorschulkinder des Dorfkindergartens aus Dolgen und des evangelischen Kindergartens Huck Muck aus Rethmar, als Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke in die Turnhalle des Ortsteils mit Udo Sahling von der Klimaschutzagentur und Harald Schliestedt von der Avacon AG zu Besuch kam. Baldur, der 175-jährige, war dorthin eingeladen worden, um den 20 Kindern etwas zu Energie zu erklären und mit ihnen zu experimentieren. Schließlich wollte Baldur, dass die Sechsjährigen anschließend als „Energiespürnasen“ zuhause tätig werden können und ihren Eltern Tipps zum Energiesparen und zum Umgang mit sauberen Energieverbrauchern geben können.

Im Kreis der Kinder waren der Bürgermeister, Baldur und sein Gehilfe Carl (hi.mi.v.li.) sehr willkommen – Foto: JPH

In drei Schritten haben Baldur und Carl den Kindern das Thema näher gebracht. Im ersten Abschnitt lernten sich die Kinder, der Zauberer und sein Gehilfe kennen; man sprach über Energieschätze, Wärme und Dampf und im zweiten Abschnitt stand die Wasserkraft und die Energieerzeugung mit ihr auf dem Plan. Dazu gab es Experimente mit Wasserrädern, Antrieben und Nutzung der Wasserkraft. Dann ging es beim Besuch des Bürgermeisters um Luft und Wind. Auch hier gab es wieder viele Versuche dazu, wie sich Luft bewegt, wie man ihren „Fluss“ für die Erzeugung von Strom nutzen kann – und weshalb die Windenergie zu den „sauberen“ Formen gehört.

Am Schluss gab es von Harald Schliestedt, Carl Jürgen Lehrke und Udo Sahling (v.li.) die Urkunde als „Energiespürnase“ – Foto: JPH

Der Besuch von Baldur wurde gesponsert von der Avacon, so Schliestedt. „Wir unterstützen finanziell die Umweltbildung“, so führte er aus. „Wenn man in diesem Alter anfängt, behält man es besser  – und besonders dann, wenn es man selbst machen und erkennen kann.“ Auch Bürgermeister Lehrke sah die möglichst zeitig einsetzende Ausbildung als wichtig an: „Die Kinder müssen früh an das Thema herangeführt werden, dann sind alternative Energieformen auch später eine Selbstverständlichkeit für sie. Denn – was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Zudem verwies er darauf, dass die Stadt schon viel für das Energiesparen in den eigenen Anlagen gemacht habe – so die Umrüstung auf LED-Straßenlampen, den Einbau von Blockheizkraftwerken in Schulen und die Nutzung von Photovoltaik. Auch Udo Sahling schloss sich der Meinung an, dass frühkindliche Ausbildung in diesem Bereich wegbereitend sei: „Es ist gut, dass die Kinder damit aufwachsen. Gerade hier in Sehnde und Lehrte ist das Thema Windenenergie ja sehr aktuell.“

Und am Ende des Besuchs von Baldur und Carl erhielten die acht Kinder aus Rethmar in Begleitung von Beate Schmalstieg und die 12 Kinder um Anke Jahn ein Zeugnis, dass sie von nun an als echte „Energiespürnasen“ ausweist.

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