Brandschutzerziehung an den Grundschulen Sehnde

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Kinder sind allein zu Hause und ein Feuer bricht aus – Gut geht das sicher nur im Film bei „Kevin allein zuhause“, sonst ist das eher ein Albtraum für Eltern, aber auch für Feuerwehrkräfte. Gut allerdings, wenn Kinder in einem solchen Fall wissen, wie sie sich verhalten müssen. Aus diesem Grund gibt es bei den Feuerwehren die „Brandschutzerzieher“. In Sehnde sind dies unter anderem Olaf Kruse und Robert Völz, die in den vergangenen Wochen in den ersten Klassen der Grundschulen aktiv waren.

Am Modell wird den Teilnehmern suchtbar erläutert, wie sich Brandgase im Haus ausbereiten – Foto: StFw Sehnde

Den Schülerinnen und Schülern wurde von ihnen der sichere Umgang mit brennenden Kerzen, aber auch die Gefährlichkeit von Brandrauch erklärt. Auch das Kennenlernen der Notrufnummer 112 sowie das richtige Absetzen eines solchen Notruf standen auf dem Programm. Dazu kamen Informationen zum Ablauf eines solchen Einsatzes, beginnend vom Notruf über die Alarmierung bis hin zu den Dingen, die die Feuerwehr im Einsatz ausführt. Weiterhin lehrten die Brandschutzerzieher, welche Dinge brennen können und wie man selbst löschen kann. Olaf Kruse wies zudem darauf hin, dass die Brandschutzerziehung gerade in der Vorweihnachtszeit ein fester Bestandteil des Terminkalender in den beiden Grundschulen in Sehnde ist. Zwar gibt es in den Familien kaum noch Wachskerzen mit offener Flamme an den Weihnachtsbäumen, doch auch Wunder- und Adventskranzkerzen sind Gefahrenquellen, die vor allem in der Weihnachtszeit vorhanden sind.

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