Boule Club fährt ins Tal des Todes

9. September 2015 @

Auch in diesem Jahr war der Boule Club Rethmar wieder unterwegs. Das Busunternehmen Sausewind aus Hildesheim holte die Spieler aus Rethmar ab und brachte sies auf direktem Weg zu den „Karl May Festspielen“ in den hohen Norden, wo die „Ersatzjagdgründe“ liegen: nach Bad Segeberg. Auf der A1 um Hamburg herum standen die Autos über sehr viele Kilometer – aber glücklicherweise auf der Gegenfahrbahn. Denn da hätte auch der Rappe von Winnetou keine Chance auf Vorbereit gehabt. In Bad Segeberg angekommen, wurde zunächst zu Mittag gegessen.

Die Rethmarer besuchten Old Shatterhand in seiner Heimat, den Kalkfelsen bei Bad Segeberg - Foto: Burkhard Jordan

Die Rethmarer besuchten Old Shatterhand in seiner Heimat, den Kalkfelsen bei Bad Segeberg – Foto: Burkhard Jordan

Um drei Uhr begann dann die Vorstellung in einem sehr gut besuchten „Stadion am Kalkberg“. Alle zuckten zusammen, als die Veranstaltung mit einem lauten Schuss eröffnet wurde – aber schließlich waren die „Herren und Damen der Kugeln“ ja schließlich im wilden Westen gelandet. Im „Tal des Todes“, dem aktuelle Stück, wurde sehr viel geritten, gefahren und geschossen. Die etwa 35 Darsteller, darunter ein ungefähr 13-jähriger Junge, haben ihre Rollen hervorragend gespielt – ganz im Sinne Karl Mays. Abwechslung brachte immer wieder ein Schauspieler als Heinz Rühmann, über den sehr gelacht wurde. Da schon das Wetter es gut mit den Rethmarern gemeint hatte beim Besuch der Kalkfelsen, so traf dies nun auch auf die Rückfahrt zu: Alle Staus der Hintour aufgelöst. Und so waren die Bouler ohne Stau gegen 21 Uhr wieder in der Heimat.

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