Bibelgemeinde Sehnde ist nun „Mittendrin“

21. Februar 2015 @

Die Umbauten am „Sharky’s“ sind abgeschlossen, die Inneneinrichtung steht und der erste Gottesdienst ist bereits am vergangenen Sonntag gehalten worden. In der zurückliegenden Woche hat die Bibelgemeinde Sehnde unter Führung von Gemeindeleiter Achim Ullrich und seiner Frau Monika ein umfangreiches Programm absolviert, um die neue Einrichtung in Sehnde und den nahen Umfeld bekanntzumachen.

Klaus Gahre zeigt den Gedenkstein für das Blindrohr in der Küche - Foto: JPH

Klaus Gahre zeigt den Gedenkstein für das Blindrohr in der Küche – Foto: JPH

So gab es am Dienstag einen Tag der offenen Tür mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag, kalten Getränken und Schnittchen am Abend, Fotoimpressionen aus der Bauphase, Spielstationen und ein Quiz. Am Mittwoch folgte ein Empfang für die Stadtvertreter, Geschäftsleute, Schulen und geladene Gäste. Donnerstag waren dann Verwandte, Freunde und Bekannte aus dem Gemeindeumfeld zum Abend der Begegnung da, bevor am Freitag dann ein Teen- und Jugendabend mit Action und Snacks folgte. Nun steht heute noch das Nachbarschafts-Café mit Kurzweil bei Kaffee, Kuchen und frischen Waffeln an. Schließlich ist am Sonntag der 1. Brunch im neuen Domizil (SN berichteten).

„Zukünftig werden dann an diesem neuen Ort Gottesdienste, die Kinderstunde, Jugendveranstaltungen und die bekannten Brunch-Veranstaltungen stattfinden“, erklärt Monika Ullrich. „Auch einen Hauskreis wollen wir im neuen Gemeindezentrum etablieren.“ Die Arbeiten an der neuen Heimat der Gemeinde sind mit viel Eigenarbeit erledigt worden. „Unser Elektriker kam sogar aus Soest angereist, um uns zu unterstützen“, berichtet Monika Ullrich. „Und der Architekt war auch zufrieden. Alles ist so gebaut worden wie geplant.“ Sie betont, dass auch viele Mitglieder geholfen haben, die selbst durch die praktische Arbeit viel gelernt haben, sei es im Trockenbau, bei den Steckdosen oder mit den Teppichböden.

Klaus Gahre zeigt die Baufortschritte des neuen Zentrums anhand von Bildern - Foto: JPH

Klaus Gahre erläutert die Baufortschritte des neuen Zentrums anhand von Bildern – Foto: JPH

Begonnen wurde mit dem Umbau im Juli 2014, beendet wurde er Anfang Februar 2015. „Die Renovierung umfasst rund 300 Quadratmeter“, sagt Klaus Gahre von der Gemeinde. „Das sind etwa zwei Einfamilienhäuser.“ Aber auch ein Problem gab es. „Als wird die Spülmaschine in Betrieb nehmen wollten, stellten wir fest, dass der Abfluss lediglich ein Blindrohr von 15 Metern war“, so Ullrich. Fast hätte man alles wieder aufreißen müssen – „aber da haben wir erst einmal gebetet. Und am Montag kam dann ein Handwerker, der uns eine Lösung aufzeigte“, erzählt Ullrich. Mit zwei Pumpen fördert man das Abwasser nun in das Abwasserrohr und musste die Küche nicht wieder abbauen. „So zeigt sich, dass Gebete wirken“, fügt Ullrich hinzu.

Und so hat man zur Erinnerung daran in der Küche an der Stelle des Rohres einen „Gedenkstein“ gesetzt. Und einen Rat hat Klaus Gahre noch parat: „Wichtig ist, wenn man baut, dass es gutes Essen gibt – und keinen Zeitdruck.“

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