Berufsmesse in der KGS gut angenommen

26. April 2016 @

Die Ausbildungsmesse in der KGS, erstmals im April veranstaltet, hat eine  bei Teilnehmern wie auch Ausstellern gute Resonanz erfahren. Zunächst erkundigten sich die jüngeren Schüler, dann waren die älteren Jahrgänge vornehmlich an Ausbildungsgängen und –möglichkeiten interessiert. 24 Firmen, eine sogar unangemeldet, nahmen an der Veranstaltung in der Schulstraße teil. Auch der Fachbereichsausschuss „Bürgerservice“ informierte sich über die neue Form der Berufsinformation vor seiner Sitzung im KGS-Medienzentrum.

Gut besucht war die Messe am Nachmittag. Viele Schüler kamen mit ihren Eltern - Foto: JPH

Gut besucht war die Messe am Nachmittag. Viele Schüler kamen mit ihren Eltern – Foto: JPH

Zunächst besuchten die 8. Klassen die Firmen, danach kamen die 9. und 10. Jahrgänge.  Die hatten teilweise ihre Eltern dabei und waren gut mit Fragen vorbereitet, bestätigten die Aussteller. So zeigte die Sehnder Firma V-Line die Aufgaben und Erwartungen an Arbeitskräfte in der internationalen Logistik. Fabian Kristanet aus Sehnde, bei V-Line in Ausbildung, betonte vor allem die abwechslungsreiche Aufgabe, aber auch das hohe Niveau in der Anforderung, speziell im technischen und kaufmännischen Englisch. „Aber dafür bietet die Firma Kurse an“, ergänzte Julian Herzer aus Dedensen.

Krstina Jangic, Kristina Jungclaus und Kesip Caran warben für die Stadtverwaltung - Foto: JPH

Krstina Jangic, Kristina Jungclaus und Kesip Caran warben für die Stadtverwaltung – Foto: JPH

„Es geht heute um alle Arten von Stellen und Ausbildungen“, sagte Helmut Glameyer, verantwortlicher Organisator der KGS. „Wir werden diese erste Messe am Ende mit den Firmen und den Schülern auswerten und dann entscheiden, ob wir wieder zum alten Profilforum zurückkehren oder die nächste Messe planen.“ Sicher ist sich Glameyer aus den Beobachtungen, dass viele Gespräche, die hier geführt wurden, später noch vertieft werden. „Schön wäre es, wenn wir die Messe jedes Jahr machen könnten, aber auch ein zweijähriger Zyklus wäre gut“, meint er und verwies noch auf die gute Verbundenheit zwischen den ortsansässigen Firmen und der Schule.

Auch die Stadtverwaltung Sehnde zeigte, was sie an Facetten zu bieten hat. „Es lief etwas schleppend an“, erzählte Thomas Grun, dessen Stand zwischen Kitas und Verwaltung aufgeteilt war. „Aber jetzt läuft es gut. Der 8. Jahrgang interessierte sich mehr für Praktika und den Zukunftstag, die älteren jetzt für die verschiedenen Laufbahnen und das duale Studium.“ Und besonders gut angekommen ist bei den Schülern, dass nicht nur Profis an den Ständen bereitstanden, sondern Auszubildende, teilweise selbst aus der KGS gekommen, die ihre eigenen Erfahrungen ungefiltert darstellten.

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