Aquarellausstellung in der AWO Residenz in Sehnde

19. März 2015 @

Eine Aquarellausstellung der „Aquarell-Freunde Sehnde“ steht seit dem Wochenende in der AWO Residenz an der Achardstraße in Sehnde zur Besichtigung in der Wohnebene 2 bereit. Dort zeigen die vier Maler Renate Dijkstra, Jürgen Wattenberg, Sabine Bräuer-Vogel und Christine Pfau einen Querschnitt über ihre Arbeiten, die auch Kalligraphie-Kunstwerke beinhalten. Der Besuch während der normalen Arbeitszeiten von 10 bis 18 Uhr ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Die Eröffnung auf Wohnebene mit den Künstlern Christine Pfau, Sabine Bräuer-Vogel, Renate Dijkstra (v.re.) und Jürgen Wattenberg (5.v.re.) erfolgte durch Maren reisener (4.v.re.) - Foto: JPH

Die Eröffnung auf Wohnebene 2 mit den Künstlern Christine Pfau, Sabine Bräuer-Vogel, Renate Dijkstra (v.re.) und Jürgen Wattenberg (5.v.re.) erfolgte durch Maren Reisener (4.v.re.) – Foto: JPH

Sonnabendmorgen um 10 Uhr konnten Maren Reisener, Leiterin der Residenz, und ihre Mitarbeiter rund 50 Besucher in ihrer Einrichtung begrüßen, die nach Sehnde gekommen waren, um der Eröffnung der etwa 35 Bilder umfassenden Ausstellung beizuwohnen. Außerdem waren die vier Künstler dabei, um zu den Techniken, Motiven und zur Gestaltung Rede und Antwort zu stehen. Die Ausstellung, die zunächst unbefristet in der Ebene 2 der Residenz zu sehen ist, ist die vierte in einer Reihe bei der AWO. „Vor zwei Jahren haben wir in der Wohnebene 3 angefangen und nun können wir bereits die vierte Ausstellung bei uns eröffnen“, freute sich Reisener bei der Begrüßung. Dabei trafen ihre unsere Wünsche und die Absichten der Gruppe, die auch als „Mittwochsmaler“ bezeichnet werden, mit dem Angebot der Residenz. Die vier Künstler wollten gerne als Gruppe ausstellen, die AWO bot einer neuen Ausstellung Platz, nachdem der vorherige Künstler seine Ausstellung gerade verlegt hatte. Als Dank für die Nutzung der Räumlichkeiten übergab Jürgen Wattenberg als Sprecher der Gruppe an diesem Tag ein Aquarell an Reisener zum Verbleib. „Unsere Motive sind sowohl aus Sehnde als auch von Fotos und sogar abstrakt“, erklärte er zu den Ausstellungsstücken auf der Ebene.

Die Künstlerin Sabine Bräuer-Vogel zeigt ihr Lieblingsmotiv "Tulpen" in Negativmaltechnik erstellt und erklärt seine Entstehung - Foto: JPH

Die Künstlerin Sabine Bräuer-Vogel zeigt ihr Lieblingsmotiv „Tulpen“ in Negativmaltechnik erstellt und erklärt seine Entstehung – Foto: JPH

Die Gruppe, die sich vor 13 Jahren bei einem Volkshochschulkursus erstmals getroffen hat, ist seitdem gemeinsam aktiv. Zunächst malten sie mittwochs in der SPD-Zentrale an der Straße des Großen Freien, später im Wechsel im privaten Umfeld, zur Zeit sucht man wieder einen neuen Gruppenbereich. Während der ehemalige Sparkassenbetriebswirt Wattenberg Portraits, Landschaften, Stillleben und Stadtansichten malt, befasst sich Sabine Bräuer-Vogel hauptsächlich mit Kalligraphie und Farbenzusammenspiel, von gegenständlich bis semi-abstrakt. Christine Pfau malt vornehmlich aus Spaß am Spiel mit Farben, kraftvoll mit rot und orange für Energie und Feuer, während Renate Dijkstra Blumen, Portraits und Landschaften vorzieht.

All diese Spektren ihres Wirkens zeigt die Gruppe, die noch Mitmacher eine Heimat bietet, nun in Ausschnitten in der AWO Residenz. Dort ist jeder Besucher herzlich willkommen, so wie die ersten bereits am Sonnabend.

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