Am Borsigring wird’s voll

5. Oktober 2015 @

Der Fachbereichsausschuss Stadtentwicklung und Bauaufsicht befasste sich in seiner Sitzung am Dienstag, 29. September, mit dem Bau einer Stichstraße am Borsigring und dem Erschließen des Bereiches für neue Bauparzellen. Der Änderung des Bebauungsplanes stimmte der Ausschuss einstimmig zu und nun steht das Thema abschließend auf der Agenda des geheim tagenden Verwaltungsrates am kommenden Mittwoch.

Der Bau der Stichstraße hat bereits begonnen - Foto: JPH

Der Bau der Stichstraße hat bereits begonnen – Foto: JPH

Vor längerer Zeit war einmal geplant, die Lücke zwischen dem Wertstoffhof und der neuen Rettungswache mit einem Mineralölbetrieb zu füllen. Das jedoch hat sich zerschlagen. Damit wurde das rund 18 000 Quadratmeter große Areal in neue Parzellen eingeteilt. Außerdem bleibt so die Bachführung rechtsseitig des Borsigrings zwischen aha und Rettungswache erhalten, jeweils mit einem Pflegestreifen rechts und links davon. Dort sollen vier Grundstücke verkauft werden und gegenüber zwei.

Die beiden Grundstücke auf der linken Straßenseite übernimmt nach Angaben von Hartmut Völksen, Vorsitzender des Fachbereichsausschusses, eine Oldtimerwerkstatt mit Präsentationshalle. Die zweite Parzelle dort wurde frei, weil der Interessent dafür, ein Prüfbetrieb für Automobile, kurzfristig von seiner Kaufabsicht zurücktrat. An der neuen Stichstraße links vorn wird sich dann ein Teegroßhandel, dahinter der Autohandel Tozo, der vor kurzem bereits eine Werkstatt in der Achardstraße aufgebaut hat, mit einem Autoim- und -export. Auf der anderen Seite im rechten hinteren Bereich wird ein Textilgroßhandel neu bauen. Für die verbleibende Parzelle, so die Informationen, soll auch bereits ein Interessent vorhanden sein. Die Bauarbeiten für die Stichstraße haben inzwischen bereits begonnen.

Auch eine Erweiterung des Gewerbegebietes ist in der Planung, denn die Entwicklung läßt weiter Ansiedlungen erwarten. Allerdings müssen dafür erst die erforderlichen flächen durch die Stadt angekauft werden. Die Geländeplanung geht dabei in den Bereich hinter der neuen Rettungswache bis etwa zur B 65 und den Streifen längs der Kommunalen Entlastungsstraße (KES) bis zur Einmündung des Borsigrings auf die KES.

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