Allgemeinverfügung der Bundespolizeidirektion Hannover zu Silvesterfeierlichkeiten

22. Dezember 2018 @

Am Montag, 31. Dezember 2018, finden rund um den Hauptbahnhof Hannover verschiedene Silvesterfeiern statt. Die Bundespolizei rechnet für den Jahreswechsel mit einer Steigerung der Reisendenzahlen über den Hauptbahnhof Hannover.

Die Bundespolizei verbietet Feuerwerk am Hauptbahnhof – Foto: JPH

In Anlehnung der Maßnahmen der Stadt Hannover zum Mitführverbot von pyrotechnischen Gegenständen (Feuerwerkskörpern) in bestimmten Teilen der Hannoveraner Innenstadt, hat die Bundespolizeidirektion Hannover auch für den Hauptbahnhof Hannover ein Mitführ- und Abbrennverbot für den 31. Dezember 2018 von 20 Uhr bis zum 1. Januar 2019 um 3 Uhr erlassen. Die Einzelheiten sind der Allgemeinverfügung zu entnehmen.

Die Gefahr, die von pyrotechnischen Gegenständen ausgeht, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Nicht selten tragen betroffene Personen schwere Verletzung davon. Zudem könnte durch eine unsachgemäße Verwendung von Feuerwerkskörpern der Betrieb der Bahn beeinträchtigt werden. Das Mitführ- und Abbrennverbot gilt für alle Personen, die sich am Hauptbahnhof Hannover, einschließlich der Bahnsteige 1 bis 14, aufhalten. Ausnahmen ergeben sich aus Nummer 2 der Allgemeinverfügung.

Bei einem Verstoß gegen das Abbrennverbot wird seitens der Bundespolizei eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt. Darüber hinaus wird gegen die betroffene Person ein 24-stündiger Platzverweis für den Hauptbahnhof Hannover erlassen. Verstößt jemand gegen das Mitführverbot und weigert sich den Weisungen der Polizeikräfte nachzukommen, muss die Person damit rechnen, dass gegen sie unmittelbarer Zwang angedroht und gegebenenfalls durchgesetzt wird. Die mitgeführten Feuerwerkskörper werden sichergestellt und fachgerecht vernichtet.

Die Allgemeinverfügung der Bundespolizei kann auf der Internetseite der Bundespolizei eingesehen werden.

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