218 ABC-Schützen starteten in Sehnde

6. August 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. „Nun beginnt der Ernst des Lebens“ – das haben sicher auch wieder viele Eltern ihren Kindern an diesem Sonnabend erzählt, bevor sie sie in eine der fünf Grundschulen begleiten, wo der Nachwuchs seine schulische Ausbildung starten wird.

Auf Schulkinder achten - Vorsicht ist geboten - Foto: Red

Auf Schulkinder achten – Vorsicht ist geboten – Foto: Red

Bewaffnet mit den beliebten Schultüten, prall gefüllt mit Nützlichem oder Süßem, vorbereitet von den Eltern oder Großeltern, geht es auf die Reise in den nächsten Lebensabschnitt. Dabei hatten im vergangenen Jahr insgesamt 199 Schüler und Schülerinnen in Sehnde diesen Weg beschritten. Inzwischen gehören sie schon zu den „alten Hasen“, wenn die nächsten ABC-Schützen kommen.

Ihnen folgen in Sehnde Sonnabend insgesamt 218 Anfänger, die in zwölf Klassen in den fünf Sehnder Schulen ihre Karriere starten wollen. Dabei hat die Grundschule Breite Straße mit 84 Schülern in drei Grundschul- und zwei Schulkindergartenklassen die meisten Schüler aufzunehmen. Danach folgt die Wilhelm-Raabe-Schule in Ilten, bei der 48 Schüler in zwei Klassen anfangen. Rethmar meldet 33 ABC-Schützen in zwei Klassen und Höver 30 in ebenfalls zwei Klassen. Die Astrid-Lindgren-Schule in Sehnde bekommt schließlich 23 Schüler, die alle in einer Klasse unterrichtet werden.

Die Wilhelm-Raabe-Schule in Ilten freut sich auf 48 "Neue" - Foto: JPH

Die Wilhelm-Raabe-Schule in Ilten freut sich auf 48 „Neue“ – Foto: JPH

Damit steigen auch, dem Regionstrend folgend (SN berichteten), in Sehnde die Schülerzahlen. Sie alle werden in den Schulen heute mit einer kleinen Feier begrüßt, bevor Montag dann tatsächlich ihre Ausbildung beginnt. Aber auch für die Autofahrer heißt es jetzt, besonders aufmerksam zu sein. Denn die kleinen Schulanfänger sind weder auf dem Schulweg geübt noch kennen sie die Gefahren des Straßenverkehrs – und für Autofahrer sind sie zwischen parkenden Fahrzeugen kaum zu sehen. Und eine ganz besondere Klasse von Autofahrern wird auch sehr aufpassen müssen: Die Eltern, die ihre Kinder am liebsten bis vor die Schultür fahren würden – und dabei oft spät dran sind.

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